Stillen

Stillen
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Stillen bietet einem Baby die optimale Ernährung. Warum das so ist und was Mütter während der Stillzeit beachten sollten.

Beim Stillen handelt es sich um die Ernährung von Kleinkindern und Säuglingen - in der Regel an der Brust der Mutter. Viele Krankenhäuser legen besonderen Wert auf eine stillfreundliche Umgebung. Den Müttern soll so der Start mit dem Säugling erleichtert werden. Ein natürlicher Umgang beim Stillen wird dank kompetenter Begleitung gefördert. Für eine optimale Ernährung ist es sinnvoll, das Kind in den ersten sechs Monaten voll zu stillen. Im Schnitt werden Babys mindestens drei Monate mit Muttermilch versorgt.

Die Muttermilch passt sich dem Kind an und hält alle notwendigen Nährstoffe bereit: Es wird zudem mit den Immun- und Abwehrstoffen der Mutter versorgt. Krankheiten können gemindert oder ganz verhindert werden. Ein weiteres Kriterium für das Stillen ist der Aufbau einer innigen Beziehung zwischen Mutter und Kind. Das Neugeborene erhält nebst Nahrung auch seelische Zuwendung, Wärme und Nähe. Stillkinder leiden weniger an Übergewicht, Kreislaufkrankheiten, Bluthochdruck und Allergien. Außerdem fördert das Stillen die Gesichts-, Mund-, und Kiefermuskulatur des Säuglings. Bei der Mutter ermöglicht das Stillen eine schnellere Rückbildung der Gebärmutter und senkt das Brustkrebsrisiko.

Der Bedarf an Nährstoffen ist für die Mutter während des Stillens erhöht. Eine ausgewogene Ernährung in der Stillzeit mit viel Gemüse, Obst und gesunden Kohlenhydraten sowie guten Fetten ist empfehlenswert. Die empfohlene tägliche Trinkmenge sollte zwei bis drei Liter Flüssigkeit umfassen - am besten Wasser. Was das Abstillen betrifft, so gilt die Devise: je langsamer, desto besser. Die Brust kann sich so nämlich schrittweise zurückbilden und der Verdauungstrakt des Kindes kann sich ganz langsam an die neue Nahrung gewöhnen.

Klappt es mit Stillen nicht, so gibt es diverse Anbieter, die Anfangs- und Folgemilch aus Milchpulver anbieten. Muttermilch kann auch abgepumpt und im Fläschchen verabreicht werden, sofern genug Muttermilch vorhanden ist. Diverse unentgeltliche Stillberatungen und Non-Profit-Organisationen können bei Schwierigkeiten weiterhelfen. Zum Stillen in der Öffentlichkeit gibt es sogar Still-Apps für Ihr Smartphone. Diese zeigen Stillmöglichkeiten in der Öffentlichkeit auf.

Weitere Informationen zum Thema Stillen finden Sie bei Frauenzimmer.de.