Ostern

Ostern
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Ostereier färben und suchen, schöne Deko und ein leckeres Ostermenü - das gehört für viele zu Ostern dazu. Was genau steckt hinter dem Fest?

Eigentlich ist Ostern ist die Bezeichnung eines ursprünglich germanischen Frühlingsfestes. Gefeiert wurde die Wiederkehr der Fruchtbarkeit und die Erneuerung des Lebens - und zwar zur Tag-und-Nacht-Gleiche am 21. März.

Das christliche Auferstehungsfest findet hingegen in Anlehnung an das jüdische Pessach am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond statt. Mit dem achttägigen Pessach-Fest, das mit dem Frühlingsvollmond beginnt, feiern die Juden den Auszug aus Ägypten. Etwa in diese Zeit fielen auch die Feierlichkeiten für die Wiederauferstehung des Tammuz, des babylonischen und assyrischen Gottes der Frühlingsfruchtbarkeit und der Hirten.

Viele österliche Bräuche reichen bis in die heidnische Vergangenheit zurück. Sie stehen eng mit dem Frühling und seinen für die Jahreszeit typischen Erscheinungen in Verbindung. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Osterhase als uraltes Fruchtbarkeitssymbol. Seine Jungen bringt der Feldhase in der Regel im März zur Welt - und das in einer beachtlichen Zahl. Das Ei ist ebenfalls ein altes Symbol der Fruchtbarkeit. Aus ihm schlüpfen die niedlichen Küken, die ebenfalls zu den Ostersymbolen gehören.

Die meisten Kinder freuen sich zum Fest über ein mit Eiern gefülltes Osternest. Aber auch größere Ostergeschenke sind inzwischen ein fester Bestandteil der Festlichkeiten, die ebenso wie die Ostereier im Garten versteckt werden. Viele Eltern nutzen die Osterfeier für sinnvolle Geschenke, die in die Jahreszeit passen. So gehören häufig Fahrräder und Outdoorspielsachen zu den Geschenken.

Beim traditionellen Osteressen darf übrigens auch das Osterlamm nicht fehlen. Aus Biskuit oder Rührteig gebacken soll es an die Leiden und das Opfer Christi erinnern.

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