Oktoberfest

Oktoberfest
Foto: picture alliance / Lajos-Eric Balogh
Jedes Jahr findet in München das Oktoberfest statt. Die schönsten Dirndl-Trends, die besten Frisuren und viele Tipps rund um die 'Wiesn' gibt es hier.

Beim Oktoberfest, auch Wiesn genannt, handelt es sich um das weltweit größte Volksfest. Die in München stattfindende Veranstaltung lockt jedes Jahr etwa sechs Millionen Menschen auf die Theresienwiese. Seinen Anfang nahm das Oktoberfest bei einem Pferderennen, das am 17. Oktober 1810 anlässlich der Hochzeit von Prinzessin Therese und Kronprinz Ludwig veranstaltet wurde. Es wurde in den folgenden Jahren in unregelmäßigen Abständen wiederholt und entwickelte sich zum Volksfest. Im Lauf der Zeit bereicherten Kegelbahnen, Schaukeln und Kletterbäume den ehemaligen Pferderennplatz. Im Jahr 1818 standen dort das erste Karussell und erste Losbuden. Die Bavaria-Figur, die mit ihren knapp 20 Metern die Festwiese überblickt, wurde 1850 errichtet.

Den Auftakt des Oktoberfestes, das im September beginnt und etwa 14 Tage lang dauert, bildet der Brauereizug. Dieser fand erstmals 1887 statt und gilt als einer der Höhepunkte des Festes. 1935 nahmen erstmals sämtliche Brauereien gemeinsam am Umzug teil. Angeführt wird der Zug vom ‚Münchner Kindl’, gefolgt vom Oberbürgermeister und zahlreichen Musikkapellen. Die Kaltblüter, die die schweren Bierwägen ziehen, sind dabei prächtig herausgeputzt. Im ‚Schottenhamel’-Festzelt angekommen, sticht der Bürgermeister das erste Bierfass an. Anschließend fallen bei der Bavaria zwölf Bollerschüsse, mit denen das Oktoberfest offiziell eröffnet ist.

Die Lederhose und das Dirndl gehören hierbei zum Oktoberfest wie das spezielle Bier, das über eine Stammwürze von 13,5 Prozent verfügen muss. Es wird in den bekannten Maßkrügen, die einen Liter fassen, serviert. Die Kombination aus Trachten und dem besonderen Bier macht den Reiz des Festes für viele Besucher aus. Dazu gehören auch zahlreiche Ausländer, zum Beispiel aus den USA, Australien, Japan und Italien.

Da der zum Teil sehr starke Alkoholkonsum und der laute Trubel ein Problem darstellten, wurde 2005 das Konzept der ‚ruhigen Wiesn’ ins Leben gerufen. Bis 18 Uhr ist deshalb in vielen Zelten nur noch traditionelle Blasmusik in einer Lautstärke von bis zu 85 dB(A) SPL zu hören. Nach 18 Uhr geht es dann in vielen Zelten mit fetzigerer Musik weiter.

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