Junggesellinnenabschied

Junggesellinnenabschied
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Beim Junggesellinnenabschied wird der endgültige Abschied der Braut vom Single-Leben gefeiert. Oberstes Gebot: Der Bräutigam sollte auf keinen Fall daran teilnehmen! Meist besteht die gesellige Runde aus den besten Freunden und – vor allem – Freundinnen der Verlobten. Auf Wunsch können aber natürlich auch Arbeitskollegen oder Familienangehörige miteinbezogen werden.

Der Brauch des Junggesellen- bzw. Junggesellinnenabschiedes stammt ursprünglich aus den englischsprachigen Ländern USA und Großbritannien, wo erstmals geschlechtergetrennte Partys vor der Hochzeit stattfanden. Durch Filme wie ‚Bachelor Party‘ oder ‚Hangover‘ wurde dieser Brauch auch in Europa bekannt und ergänzt inzwischen den traditionellen Polterabend.

Es ist in Deutschland üblich, dass der Trauzeuge oder die Trauzeugin der Braut sich um einen angemessenen Abschied kümmert. Dabei gehört neben der Auswahl der Lokalität auch die der Gäste, das Verschicken von Einladungen, das Organisieren von Catering und Co. und vieles mehr zu seinen beziehungsweise ihren Aufgaben.

Während früher vor allem ungehemmte Sauftouren beliebt waren, liegen heute auch Mottopartys und durchorganisierte Erlebnisse im Trend, die allen Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben: Die Spannweite reicht hier von erholsamen Wellnesstagen im Hotel über den Besuch eines Stripclubs speziell für Frauen oder eine Shoppingtour in der Großstadt bis hin zu gemeinsamen Aktivitäten wie Tanz- oder ausgefallene Kochkurse.

Wer lieber traditionell mit seinen Mädels loszieht, wird aber ebenfalls viel Spaß haben: Altbekannte und bewährte Spiele für den Junggesellinnenabschied geben dem Abend einen gewissen Rahmen und lockern die Stimmung auf. So kann die Gruppe vor der eigentlichen Party versuchen, Schnaps und frivole Kleinigkeiten wie Unterwäsche oder Kondome in Bauchläden zu verkaufen, um so die Getränke für den weiteren Abend zu finanzieren.

Eines sollten die Trauzeugin und der Trauzeuge bei der Planung allerdings nie aus den Augen verlieren: Die Verlobte selbst – und ihre Vorlieben! Ist sie ein eher ruhiger, gemütlicher Mensch, wird sie einen Wellnesstag sicherlich dem Ansprechen wildfremder Menschen auf der Straße vorziehen. Für Partymäuse hingegen gilt: je wilder, desto besser!

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