Geburtsbilder

Geburtsbilder
Foto: picture alliance/ Bildagentur-online
Fotos von der Geburt sind eine ganz besondere Erinnerung. Tipps, Wissenswertes und Infos zum Thema Geburtsbilder finden Sie hier.

Die Geburt eines Babys ist ein ganz besonderer Moment, an den sich vor allem die Eltern ein Leben lang erinnern möchten. Mit dem neuen Trend der Geburtsfotografie ist dies jetzt problemlos möglich. Frauenzimmer.de erklärt Ihnen, was Geburtsbilder sind und wieso sich die Meinungen darüber spalten.

Marry Fermont ist eine der bekanntesten Fotografinnen für Geburten-Fotografie und begann damit im Jahr 2011. Anfangs ging es nur darum, die elterlichen Emotionen festzuhalten und eine Art erstes Familienfoto zu schießen. Kurze Zeit später wurde sie allerdings Zeugin einer komplizierteren Geburt. Dabei hielt sie den Augenblick fest, in dem die Augen des Kindes im wahrsten Sinne des Wortes zum ersten Mal das Licht der Welt erblickten. Dieses außergewöhnliche Foto brachte ihr große Aufmerksamkeit ein und begründete den neuen Trend. Es geht dabei nicht nur um das reine Festhalten von Erinnerungen, auch künstlerische Aspekte spielen zunehmend eine Rolle. Besonders beliebte Motive sind ungewöhnliche Geburten, zum Beispiel zu Hause oder sognannte Wassergeburten. Allerdings kann nicht jeder mit diesen Fotos umgehen.

Als die New Yorkerin Francie Geburtsbilder ihrer Tochter auf Facebook teilte, brach eine Diskussion um radikal ehrliche Geburtsfotos aus. Die Bilder wurden daraufhin durch Facebook entfernt. Der angebliche Verstoß gegen die Facebook-Gemeinschaftsrichtlinien brachte Francie sogar eine Facebook-Sperre. Diese Entscheidung verwundert, da Facebook normalerweise nur sexualisierte Bilder löscht. Weibliche Brustwarzen zum Beispiel dürfen nicht gezeigt werden. Eine Geburt hingegen hat nichts Aufreizendes, weshalb Fans dieser Bilder Facebook und andere Social-Media-Plattformen wegen ihres strikten Kurses stark kritisieren. Sie sehen zwar ein, dass diese Bilder unter Umständen andere Nutzer, die zufällig darüber stolpern verstören könnten. Allerdings werden in sozialen Netzwerken viele Fotos und Äußerungen verbreitet, die verstören können, und im Gegensatz zu den Geburtenbildern nicht gelöscht werden.

Zum Glück ist aber die Entscheidung für oder gegen Geburtsbilder immer den werdenden Eltern selbst überlassen. Denn für sie können die Bilder zu einem magischen Erinnerungsstück werden. Nur teilen sollten sie sie nicht mit jedem oder zumindest nicht über soziale Netzwerke. Denn nicht alle sind nämlich für die radikale Offenheit und Ehrlichkeit bereit, die diese Bilder zeigen.

Mehr Informationen zum Thema Geburtsbilder und anderen interessanten Informationen für Eltern können Sie hier bei Frauenzimmer.de entdecken.