Geburt

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Von Hausgeburt bis Wassergeburt: Welche Möglichkeiten der Entbindung gibt es? Alle Infos und Wissenswertes über das Thema Geburt finden Sie hier.

Ein Kind kann auf verschiedene Weisen auf die Welt kommen. Man unterscheidet zwischen einer klassischen Entbindung, Wassergeburt, Hausgeburt und Kaiserschnitt. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der Geburt.

Bei einer vaginalen Geburt gibt es vier Phasen: Mit dem Einsetzen der Wehen und schließlich dem Platzen der Fruchtbase setzt die Eröffnungsphase meist in der vierzigsten Woche der Schwangerschaft ein. Die erste Phase beginnt mit den Wehen und endet, sobald die ersten Zentimeter des Kopfes aus der Vulva ragen. In der Übergangsphase sind die Wehen oft am schmerzhaftesten - der Kopf des Babys muss in dieser Phase von der Hebamme gedreht werden. In der Austreibungsphase wird der gesamte Babykörper nach außen gepresst. Generell ist eine Geburt mit Schmerzen verbunden, welche jedoch durch Maßnahmen der Geburtshilfe reduziert werden können. Bei der Saugglockengeburt wird der Fötus mit Hilfe einer Saugglocke aus dem Unterleib gezogen. Als vierte und letzte Phase gilt schließlich die Nachgeburtsphase, bei der sich die Plazenta aus der Gebärmutter löst.

Die meisten Geburten werden stationär im Krankenhaus durchgeführt. Auf Wunsch gibt es jedoch auch andere Möglichkeiten, so etwa die Hausgeburt. Beliebt ist des Weiteren auch die schonende Wassergeburt. Dies liegt daran, dass warmes Wasser erheblich zur Entspannung der Mutter beiträgt. Die Wehen werden durch das Wasser angeregt und es kommt zu weniger Dammbrüchen. Sowohl Hausgeburten als auch Wassergeburten sind mit höheren Kosten verbunden.

Ist eine vaginale Geburt nicht möglich, muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Dabei wird der Fötus durch einen Schnitt im Unterbauch operativ aus der Gebärmutter entnommen. Während in früheren Zeiten Kaiserschnitte nur in Notfällen durchgeführt wurden, haben sie in den letzten Jahrzehnten in vielen westlichen Ländern deutlich zugenommen. Bei einem Kaiserschnitt können allerdings mögliche negativen Folgen auftreten, wie etwa eine höhere Wahrscheinlichkeit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Auch steigt das Risiko einer Totgeburt bei der nächsten Schwangerschaft nach einem Kaiserschnitt.

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