Embryo

Embryo
Foto: picture alliance / empics
In den ersten Schwangerschaftswochen, also einer sehr frühen Entwicklungsphase, wird das Baby als Embryo bezeichnet.

Bevor ein Kind geboren wird, wächst es meist neun Monate im Uterus seiner Mutter heran. In den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft nennt man das ungeborene Kind Embryo. In dieser Phase durchlebt das Ungeborene sein schnellstes Wachstum. Aus einer einzigen Eizelle und einem Spermium entsteht innerhalb von weniger als 90 Tagen ein Embryo von mehr als zehn Zentimetern Länge.

Die befruchtete Eizelle wandert nach ihrer Entstehung innerhalb von fünf Tagen aus den Eileitern in die Gebärmutter und nistet sich dort ein. Anschließend startet die Zellteilung, wodurch der Muttermund, die Keimscheibe und die Fruchtblase entstehen, in der das Ungeborene die nächsten neun Monate schwimmen wird.

Nun kann sich der Embryo entwickeln. Als erstes Organ bildet sich im zweiten Monat nach der Befruchtung das Herz. Danach beginnen die Ausbildung des Gehirns und des Rückgrates sowie erste Ausformungen der Arme und Beine. Der Embryo ist zu diesem Zeitpunkt erst fünf Millimeter groß. In der siebten und achten Woche startet die Entwicklungsphase weiterer Organe wie der Nieren und des Magens, welche auch bald zu arbeiten beginnen. Anschließend bilden sich Finger und Augen sowie Mund und Nase.

Mit Anbruch des dritten Monats beginnt der Embryo sich zu bewegen, da seine Muskeln und Nerven genug Funktionstüchtigkeit entwickelt haben, um ihm die Steuerung der Gliedmaßen zu ermöglichen. Ab der elften Woche ist die Plazenta soweit ausgebildet, dass sie das Ungeborene mit Nahrung und Sauerstoff aus dem Blut der Mutter versorgen kann. Beides wird dem winzigen Körper über die Nabelschnur zugeführt.

Der Embryo ist nun auf bestem Wege, sich weiter zu entwickeln. Ab dem Ende des dritten Monats sinkt außerdem das Risiko einer Fehlgeburt stark. Von nun an spricht man nicht mehr von einem Embryo, sondern von einem Fötus.

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