Beliebte Vornamen

Beliebte Vornamen
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Was sind im Moment beliebte Vornamen? Wie finde ich den richtigen Namen für mein Baby? Hitlisten und Wissenswertes zum Thema Vornamen finden Sie hier.

Ein Name begleitet uns unser ganzes Leben lang. Deshalb machen sich viele werdende Eltern lange Gedanken um den passenden Babynamen. Dabei gibt es einiges zu beachten: Zum Beispiel sollte der Vorname im Zusammenspiel mit dem Nachnamen gut klingen. Er sollte leicht aussprechbar und möglichst nicht zu schwer zu buchstabieren sein. Vor allem sollte er aber nicht zum Spotten einladen. Vornamen, die ein Kind verunglimpfen könnten, sind in Deutschland sowieso verboten. Allerdings wird diese Regel in manchen Standesämtern eher frei ausgelegt, anders sind Genehmigungen für die Vornamen ‚Prinz-Gold‘ oder ‚Schnuckelpupine‘ nicht zu erklären. Generell sollten Eltern darauf achten, dass ein Name auch zu einem Erwachsenen passt. Ein niedlicher Babyname genügt nicht, er muss auch als Männer- oder Frauenname taugen. Fragen Sie sich zum Beispiel, ob eine Ärztin oder ein Rechtsanwalt mit Ihrem favorisierten Vornamen wohl ernst genommen würde.

Natürlich sind beliebte Vornamen auch der Mode unterworfen. Immer wieder geht der Trend hin zu alten Namen wie Paul, Emil, Luise oder Charlotte. Es gibt allerdings auch Kindernamen, die regelmäßig Spitzenpositionen belegen: Frauennamen wie Anna, Marie/Maria oder Sophie/Sophia gehören zu diesen Dauerbrennern. Bei den Männernamen sind es unter anderem Alexander, Maximilian oder Lukas. Allerdings hat sich insgesamt die Vielfalt bei den beliebten Vornamen erhöht: Die häufigsten Vornamen sind bei weitem nicht mehr so häufig wie noch vor einigen Jahrzehnten. Noch in den 80er oder 90er-Jahren hatten etwa zehn Prozent der Kinder einen Top-3-Vornamen, etwa 25 Prozent der Kinder hatten einen der zehn beliebtesten Vornamen. Mehrere Sabines, Claudias, Martins oder Michaels in den Schulklassen waren deshalb keine Seltenheit. Heute kommen die Top 3 der Vornamen-Hitliste auf gerade mal jeweils ein Prozent. Statistisch gesehen findet sich damit also auch der häufigste Vorname nur einmal pro vier Schulklassen wieder.

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