Babybauch

Babybauch
Foto: picture alliance / dpa Themendienst
Ob noch ganz klein oder schon kugelrund: Der Babybauch ist das schönste Merkmal einer Schwangerschaft.

Ein Mythos hält sich hartnäckig: Nämlich dass man an der Form des Babybauches das Geschlecht des Kindes erkennen könne. Dass dieser Glaube falsch ist, haben Wissenschaftler schon längst erkannt. Doch wie lassen sich die unterschiedlichen Bauchformen erklären und wie lebt es sich am besten mit einem immer größer werdenden Bauch?

In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten sieht man von dem Babybauch in der Regel nicht viel. Das liegt daran, dass die Gebärmutter noch hinter dem Schambein liegt und der Embryo kaum Platz einnimmt. Erst ab Ende des ersten Trimesters hat sich die Gebärmutter so weit ausgedehnt, dass sie über den knöchernen Rand des vorderen Schambeins rutscht - und die erste Wölbung wird sichtbar. Damit kneift auch die Lieblingsjeans das erste Mal, denn genau hinter dem nicht dehnbaren Hosenbund spannt sich nun der Bauch nach außen. In den folgenden Wochen nimmt dieser mit dem Wachstum von Gebärmutter, Baby und Plazenta zu. Gegen Ende des neunten Monats hat er seinen Höchststand erreicht. Dann 'rutscht' der Bauch als Ganzes hinunter, um Druck auf die Beckenbodenmuskulatur auszuüben und in absehbarer Zeit die Wehen einzuleiten. Ob der Bauch rund, schmal oder einseitig gewölbt aussieht, hängt mit der Lage des Kindes und mit dem Bindegewebe der Mutter zusammen. Deshalb verändert sich ein Babybauch auch im Laufe weniger Tage plötzlich.

Mit zunehmender Größe beeinträchtigt der Bauch jedoch die werdende Mutter, denn innenliegende Organe werden von dem Baby verdrängt. Dies führt zu Harndrang, Kurzatmigkeit und Verstopfung. Auch das plötzliche einseitige Gewicht des Babybauches kann oftmals Rückenschmerzen und Schlafprobleme verursachen. Wichtig ist daher, sich ausreichend zu bewegen, linksseitig zu schlafen und natürlich den Bauch zu pflegen. Denn auch wenn die meisten werdenden Mütter ihren Bauch stolz präsentieren, ist die Angst vor unschönen Schwangerschaftsstreifen dennoch präsent. Abhilfe schaffen hier wohltuende Massagen mit pflegenden Ölen. Schöner Nebeneffekt der Hautpflege ist die stille Kommunikation mit dem Baby.

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