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Verhaltensauffälliges Kind - Lehrerin will nicht mit uns zusammen arbeiten-

25.08.2011, 08:40
Pixel-Elfe
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Hallo ihr Lieben,

wir sind echt mit unserem Latein am Ende....Unser Sohn (12) hatte schon länger psyschiche Probelem, und war deswegen auch in einer Kinderpsychiatrie über 8 Wochen....er hat Beklemmungen vor vielen Kindern und kann sich nicht in Gruppen integrieren und zeigt sehr respektloses Verhalten ggü. Lehrern ect. )allerdings keine Gewalttätigkeiten)....
Nun geht er nach der Schule in Absprache mit unserer Kinderpsychologin in eine pädagogische Tagesgruppe, wo er sich bis jetzt sehr wohl fühlt...Mit seiner Lehrerin hatte ich während der Therapie ausgemacht, dass er in seine alte Klasse zurück kehrern kann, sie sagte, dass sie es schon schafft, ihn wieder zu integrieren.....Ich war skeptisch und mittlerweile weiss ich zu Recht:(
Jetzt direkt nach den Sommerferien hatte ich ein Gespräch mit ihr, ich hatte darum gebeten, was sie schon eine Frechheit fand, sie könnte sich ja nicht nur mit unserem Sohn beschäftigen(was definitv niemand verlangt)!!!! Auch würde sie, lt, eigener Aussage nicht einsehen, dass sie regelmäßigen Kontakt zu den Erziehern der Tagesgruppe hält, ein Gespräch alle 3 Monate müsste reichen........Sie hat sowieso erwartet, dass aus der Therapie ein komplett anderes Kind käme, sie wäre sehr enttäuscht....Ja, sind wir hier bei der Super-Nanny oder was? Ich wiess einfach nicht, wie wir alle an einem Strang ziehen sollen, wenn sie sich so raus hält, und uns auf der anderen Seite ständig droht, eine Klassenkonferenz zu machen, wenn sich unser Lütte nicht schneller ändert......Und wie gesagt, wir reden hier nicht darüber, dass wir sie privat anrufen wollen, oder sie jede Woche ein Gespräch mit der Tagesgruppe führen solll, sondern uns und die Pädagogen einfach nur adäquat informieren soll, ohne ständig diese Drohungen im Raum. Und erwähnen möchte ich noch, das wir hier von einer Gesamtschule mit gerade mal 350 Schülern sprechen, die Klassenstärke ist 20...Also für unsere Begruffe quasi überschaubar.....

Was sollen wir bloss tun???:(
Ich lebe frei nach Murphys Gestz - es könnte regnen - ;)
25.08.2011, 12:53
Frauenzimmer
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Zitat von littleblackwitch:
Was sollen wir bloss tun???:(

Mit der Lehrein Klartext sprechen. Sie als Pädagogin enttäuscht Euch mit Ihrer Haltung..-..sagt es Ihr so. Wenn sie sich weiterhin so sperrt mit dem Direktor sprechen. Sollte hoffentlich was bringen. Wenn nicht ne engagierte Schule finden, auch wenn der Schulweg länger ist. Es geht ja schließlich um die psychische Entwickliung Eures Sohnes.

Weiter kann ich auch keine Tips geben. Das Problem ist die inkompetente Lehrein.

Alles Gute
25.08.2011, 14:16
Frauenzimmer
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Man muß wirklich mit den Lehrern klartext sprechen.
Notfalls muß man den Direktor oder höhere Stellen einschalten.
Ein wechsel in eine andere Klasse oder ggf auch ein Schulwechsel kann auch Sinn machen.
Wichtig ist nur am Ball bleiben.
Drücke Euch die Daumen das ihr einen guten Weg für findet.


    Der Dumme lernt aus seinen Fehler, der schlau aus den Fehlern der anderen!
03.09.2011, 16:38
Frauenzimmer
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Ich weiß wirklich nicht WAS ihr von dieser Lehrerin erwartet?????
Sie hat laut TE 20 Kids an der Backe.Jedes davon erwartet Aufmerksamkeit.....
ihren Lehrstoff soll sie durchbringen.....Eltern von 20 Kindern wollen was von ihr?
Wie bitte soll/kann sie sich dann speziell um dieses eine Kind besonders kümmern?
Leute ich denke da erwartet ihr zuviel!!
:( Früer wust ich nich wie mann Zychater schreibt:(
un heut binn ich einen(fe):p
07.09.2011, 18:59
Surf-Göttin
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Zitat von Yetina:
Sie hat laut TE 20 Kids an der Backe.Jedes davon erwartet Aufmerksamkeit.....


20 Schüler sind recht wenig!! Wir waren damals 31 Schüler..

Ich bin zwar keine Mama, aber würde gerne auch was dazu sagen..
Ich würde evtl. mit ihr und dem Schulleiter/in gemeinsam an einem Tisch setzten und klar Text reden und auch die Lehrerin erinnern, was für "Versprechung" sie damals gemacht hat..Und versuchen das beste für dein Kind zu finden.
Und wenn alle sich dagegen streuben würde ich die Schule wechseln und auch das Publik machen in eurer Lokalen Zeitung..warum ich das sage?? Denn du bist nicht die einzige mit dem Verhaltensauffälligen Kind, dies kann jedem passieren..Sie als Pädagogin müsste sich bei einer überschaubaren Anzahl an Schülern um deinen Sohn kümmern können..
Obwohl wir 31 Schüler waren und unser Klassenlehrer alt, hat er sich um die Probleme der Schüler gekümmert..!!
(sch):(You are someone in the world, but for someone you are the world!:((sch)
12.09.2011, 13:05
Frauenzimmer
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Ich weiß wirklich nicht WAS ihr von dieser Lehrerin erwartet?????
Sie hat laut TE 20 Kids an der Backe.Jedes davon erwartet Aufmerksamkeit..... *****Aber nicht jedes ist Auffällig********
ihren Lehrstoff soll sie durchbringen.....Eltern von 20 Kindern wollen was von ihr? *****doch bestimmt nicht alle gleichzeitig****
Wie bitte soll/kann sie sich dann speziell um dieses eine Kind besonders kümmern?
Leute ich denke da erwartet ihr zuviel!![/quote]
Frage mich wie es meine Lehrer geschafft hat(mit 30 Kindern in der Klasse), damals wurden die Eltern nicht so in den Schulalltag
mit eingespannt und die Materialkosten hielten sich in grenzen.
Für jeden Scheiße werden die Mütter ehrenamtlich in Beschlag genommen, Aufsichtpersonal bei Schulausflügen, Lesemütter , Hilfestellung beim Koch-, Back- und Bastelunterricht. Zusaätzlich darf man dann Hefte das Stück für 4Euro kaufen, in denen bis zum Jahresende nur eine Seite benutzt wurde.
Wenn die Lehrer die Kinder nicht dazu bewegen können den Unterrichtsstoff zu bearbeiten, sollen die Mütter das Versäumnis von 6 Unterrichtsstunden am Nachmittag mit den Kindern nachholen!
Warum schicke ich dann mein Kind überhaupt noch in d. Schule. Eigentlich könnte ich es ja direkt selber Unterrichten. Ach ja, doch das ist in Deutschland verboten.
Die Lehrer sollen froh sein, wenn sich die Eltern bemühen die Situation zu verbessern.
Wenn sie bereits in der Grundschule überfordert sind, haben sie den falschen Beruf gewählt.
War selber jahrelang Lesemutter und in dieser Klasse waren 3 sogenannte ADS Kinder, nur komisch das ich mit den keine probleme hatte und sie auch die Aufgaben komplett in der Stunde gelöst haben.
Der Meinung ist die neue Lehrerin allerdings auch.


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13.09.2011, 15:23
Frauenzimmer
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Gibt es in Eurer Umgebung keine Integrationsschulen ?? Da wäre das Personal vorhanden und die Lehrer kennen sich mit der Materie aus.:(
“Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.”

“Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.”
15.09.2011, 18:31
Surf-Göttin
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Ich hatte gerade in dem Alter auch eine sehr schwierige Zeit, in der ich ebenfalls keinerlei Unterstützung seitens meiner Lehrerin erfuhr. Hatte dann das Glück, nach anderthalb Jahren eine neue Klassenlehrerin zu bekommen, die sich sehr für mich eingesetzt hat. Ansonsten wäre ich jetzt vielleicht nicht mehr hier (hatte sehr starke Suizidgedanken etc. - vielleicht kann man die Situation daher nicht allzu gut vergleichen).

Ich würde mir anderweitig Hilfe holen. Gibt es an der Schule evtl. eine Art Schulsozialarbeiterin, die euch Adressen für Therapiegruppen geben kann? Vielleicht kann man sein Verhalten auch in einer anderen sozialen Gruppe therapieren.

Von der Lehrerin selbst würde ich nicht allzu viel erwarten. Auch wenn Lehrer eigentlich Pädagogen sein sollten, werden sie dieser Aufgabe bei 25 oder mehr Kindern oft nicht gerecht, verständlicherweise. Das sind traurig aber wahr schon wirkliche Ausnahmen.
"There is no way to peace - peace is the way." - Mahatma Gandhi
19.02.2012, 01:36
Pixel-Elfe
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http://www.eltern-contra-schulunrecht.de/
30.12.2012, 11:35
Frauenzimmer
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Zitat von littleblackwitch:
Und erwähnen möchte ich noch, das wir hier von einer Gesamtschule mit gerade mal 350 Schülern sprechen, die Klassenstärke ist 20...Also für unsere Begruffe quasi überschaubar.....


Statt angst vor einer Klassenkonferenz zu haben, würde ich ggf. selber um ein Gespräch m. dem Direktor, Klassenpflegschaft (fallst vorhanden Schulpychologien) und der Lehrerin bitten. Vielleicht ist ein wechsel in einer anderen Klasse oder sogar Schule sinnvoll.
Und Yetina es wollen ja nicht alle 20 Eltern immer Gleichzeitig etwas von der Lehrerin. In unsere Schule müssen die Lehrer mit 30 Kinder und mehr auskommen und es funktioniert.
Bevor ich mir einen Beruf aussuche sollte ich mir klar werden, was damit verbunden ist.
Ein Lehrer der mit einer Klassenstärke von 20 Kinder überfordert ist gehört für mich nicht an einer Grund oder Gesamtschule.
Vielleicht evtl an ein Gymnasium oder Uni. Denn da heißt es ja meist friss oder stirb. Da wird Eigenständigkeit vorausgesetzt.
Viele Lehrer vergessen einfach das sie schlicht und einfach Kinder vor sich haben und keine Computer oder Erwachsenen.
Wenn Eltern und Lehrer zusammenarbeiten ist das in der Regel für alle Leichter.


    Der Dumme lernt aus seinen Fehler, der schlau aus den Fehlern der anderen!