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Zu zweit schlafen: Der Partner schuld am schlechten Schlaf?

Zu zweit schlafen hält oft wach

Die gestörte Nachtruhe ist bei vielen Paaren ein Thema Mal geht es um nerviges Schnarchen, mal ist ständiges Umherwälzen des Partners im Bett die Ursache dafür, dass Menschen morgens wie gerädert aus den Federn kriechen. Das ist auch beim Test-Paar Anne und Nima so. Deshalb gibt es jetzt bei ihnen einen Live-Test. DieTechniker montieren im Schlafzimmer des jungen Paares eine Nachtsicht-Kamera und verfolgen, was genau passiert.

Ein Paar gemeinsam im Bett
Zu zweit in einem Bett sollte eigentlich wunderschön sein - doch unglaublich vielen raubt es den Schlaf. © Dmitri MIkitenko

Tatsächlich kann Schlafmedizinerin Dr. Little-Elk auf dem Video die Probleme erkennen. Nima hat einen unruhigen Schlaf, sucht die Nähe der Partnerin und weckt sie dadurch auf. Annes Schlaf ist wegen der ständigen Bewegungen und Berührungen nicht so tief und erholsam wie er sein sollte und könnte.

In der zweiten Nacht der Vergleich: Anne darf im Doppelbett bleiben und Nima zieht für die Nacht aufs Schlafsofa um. Und tatsächlich: beide schlafen viel besser. Nima wachte beim gemeinsamen Schlaf ganze elf Mal auf und Anne sogar 14 Mal. Alleine im Bett waren es bei ihm nur sechs Mal und bei ihr nur fünf Aufwachphasen. Anne hatte also einen fast um den Faktor Drei besseren Schlaf.

Bei einer Straßenumfrage stellte sich aber trotz dieses Ergebnisses heraus: Fast niemand möchte allein schlafen und den Partner – selbst wenn er sich als Störer erweisen würde - missen.

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