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Zu lange schlafen ist ungesund: Gefahr für Krebs steigt

Zu lange schlafen ist so ungesund wie zu viel Alkohol

Wer dachte, lange schlafen sei gesund, der muss stark sein. Britische Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Erwachsene, die täglich länger als acht Stunden schlafen, ein erhöhtes Risiko aufweisen, früher zu sterben.

Laut dem englischen Nachrichtensender 'BBC' steigt die Gefahr an Krebs zu erkranken für Langschläfer sogar um 30 Prozent. Das ist in etwa der gleiche Wert wie bei Menschen, die täglich mehrmals Alkohol konsumieren.

Die Studie wurde über eine Zeitspanne von zehn Jahren durchgeführt, dabei wurden über 1 Million Menschen zu ihren Schlafgewohnheiten befragt und intensiv untersucht. Die meisten von ihnen, die angaben, neun oder mehr Stunden täglich zu schlafen, hatten erheblich schlechtere gesundheitliche Ergebnisse als diejenigen, die nur sieben bis acht Stunden am Tag schlafen.

Wecker stellen auch am Wochenende nicht vergessen

Entgegen der Annahme, dass zu wenig Schlaf am ungesündesten ist, stellte sich bei der Studie heraus, dass Menschen mit sechs und weniger Stunden Schlaf am Tag nur ein zwölf-Prozent erhöhtes Sterberisiko haben.

Also nicht vergessen: Der Wecker sollte auch am Wochenende klingeln. Ideal sind nach den Schlafforschern aus England nämlich nicht mehr als sieben bis acht Stunden Schlaf. Na dann: Gute Nacht!

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