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Zecken im Weihnachtsbaum: Angriff an Heiligabend

Auch Zecken im Weihnachtsbaum sind möglich.
Schöne Bescherung: Ist der Winter mild, kann es passieren, dass Zecken im Weihnachtsbaum stecken. © ZB, Hendrik Schmidt

Milder Winter: Neben Kugeln hängen auch Zecken im Weihnachtsbaum!

Wenn die Temperaturen im Winter besonders mild sind, freuen sich vor allem die Zecken. Die unerwünschten Blutsauger können dann nämlich mit den Tannenbäumen ins Haus gelangen. Selbst Zecken, die in eine Winterstarre verfallen sind, werden bei Zimmertemperaturen wieder aktiv und stören das Weihnachtsfest.

Beim Schmücken des Weihnachtsbaums kann es also passieren, dass Zecken am Körper haften bleiben. Auch Kinder und Haustiere, die unterm Baum spielen, sind möglichen Zecken-Angriffen ausgesetzt. Darum sollte man immer Arme, Beine und Kopf im Auge behalten und nach möglichen Blutsaugern absuchen.

Um sicherzugehen, dass die lästigen Besucher erst gar nicht ins Wohnzimmer gelangen, sollte der Baum vorher kräftig durchgeschüttelt werden und zunächst im Keller oder in der Garage gelagert werden.

Ein Vorteil: Durch die winterliche Bekleidung ist man zumindest etwas besser vor Zeckenbissen geschützt als im Sommer.

Erwischt es einen dennoch, sollte man den Biss genau beobachten. Wenn sich nach etwa zwei Wochen eine ringförmige Rötung um die Einstichstelle bildet, könnte das bedeuten, dass man an der gefährlichen Borreliose-Infektion erkrankt ist. Diese kann bei rechtzeitiger Diagnose jedoch gut mit Antibiotika behandelt werden.

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