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Zahnverfärbung: Weißwein färbt Zähne dunkel

Zahnverfärbungen entstehen nicht nur durch Rotwein, auch Weißwein verfärbt die Zähne.
Weißwein entzieht dem Zahn Calcium und sorgt somit nicht nur für Verfärbungen, sondern schaden den Zähnen sogar.

Weißwein schadet den Zähnen mehr als Rotwein

Wein gilt in Maßen als gesunder Genuss, doch er kann den Zähnen schaden. Das gilt vor allem für Weißwein, der laut einer deutschen Studie mehr Calcium aus tieferen Zahnschichten löst als Rotwein.

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben je vier rote und weiße Weine aus 100 europäischen Sorten gewählt, die unterschiedliche Säuregrade aufgewiesen haben. Für 24 Stunden haben die Experten die Weinproben auf kleine Zahnschmelz-Proben einwirken lassen. Bei einer anschließenden Untersuchung der Zahnsubstanz hat sich gezeigt, dass roter und weißer Wein den Zahnschmelz in etwa gleich stark angegriffen haben. Aber der Weißwein wirkt zusätzlich zerstörerisch in der Tiefe.

Wer abends gern Wein trinkt, sollte nach dem letzten Schluck mit dem Zähneputzen mindestens eine Stunde warten. In dieser Zeit kann der Speichel dem Zahnschmelz schon zur Hilfe kommen. Vor allem beim Genuss von Weißwein kann es helfen, zu dem edlen Tropfen etwas zu essen. Dadurch werden die Säuren zum Teil neutralisiert, sie schädigen den Zahnschmelz dann weniger. Einen Schutzfilm über die Zähne legt Käse, denn das in ihm enthaltene Fett wird beim Kauen im Mund verteilt. Dadurch haben Säuren es schwerer, die Zähne zu

schädigen.

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