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WM 2014 im Netz: Die besten Internet-Hypes

Die WM in Brasilien bot jede Menge Gesprächsstoff im Netz

Ob Super-Torwart Neuer, der beißende Suarez oder Balotelli, der abreist – die diesjährige WM bot einen Internet-Hype nach dem anderen. Fast nach jedem Spiel gibt es neuen Gesprächsstoff, der zu Kreativitätsausbrüchen von Internetnutzern führt. Wir haben die fünf besten Internet-Hypes der WM 2014 für euch mal zusammengefasst!

WM 2014 im Netz: Die besten Internet-Hypes
Einer der besten Internet-Hypes der diesjährigen WM: Guillermo Ochoa als menschliche Mauer

Platz 5: Wundermacher Guillermo Ochoa

Nach seiner grandiosen Leistung im Spiel gegen Brasilien, wurde Mexikos Torhüter Guillermo Ochoa im Netz zum Kultstar. Die Fans feiern ihn als menschliche Mauer, als Superman oder sogar als Jesus. Kein Wunder, denn das Gruppenspiel gegen WM-Gastgeber Brasilien ging 0:0 aus – dank Ochoa. Er zeigte eine der besten Torwartleistungen in der Geschichte der Weltmeisterschaft. User übertrafen sich in sozialen Netzwerken mit lustigen Bild-Collagen. Auf einem Foto versperrt Ochoa mit einem überdimensionalen Sombrero das gesamte Tor. Auf einem anderen montierte man den Kopf des Torhüters auf die Christus-Statue von Rio.

Platz 4: Ronaldo vs. Müller

Die deutsche Elf schlägt Portugal mit 4:0 und das Netz ist völlig außer sich vor Schadenfreude. Besonders gefeiert wird natürlich Thomas Müller, der eigenhändig, pardon, eigenfüßig drei der vier Tor schoss. Er wird als Held mit dem passenden Spruch gefeiert: "Alles Müller, oder was?" Ronaldo dagegen kriegt die Kehrseite des Hypes ab und wird als untröstbare Heulsuse dargestellt. Die Internetnutzer montieren Müllers Kopf auf Ronaldos Adonis-Körper und amüsieren sich über Bilder, bei denen der Fußballstar das Gesicht verzieht, als würde er heulen. Ein solch unerwarteter Sieg muss aber auch vernünftig gefeiert werden!

Platz 3: „Ciao, Balotelli!“

Bei der EM 2012 machte von Balotelli das Foto die Runde, auf dem er beim Torjubel ohne Trikot seine Muskeln spielen ließ. Er war der Sympathisant der italienischen Nationalmannschaft. Leider schied Italien dieses Jahr bereits in der Vorrunde aus und so half das Netz ihm beim Koffer packen – wortwörtlich: Sie montierten zwei Koffer an das Muskelbild und sagten: "Ciao!"

Platz 2: Der bissige Suarez

Der bisher größte Aufreger der WM in Brasilien: Uruguay-Stürmer Luis Suarez beißt dem Italiener Chielini beim Spiel kurzerhand in die Schulter. Einige sind schockiert, andere schütteln nur den Kopf, aber alle sind sich einig: Beißen hat im Fußball nichts verloren. Für die Internetnutzer ist dieser Ausraster natürlich ein gefundenes Fressen. Es ist nicht das erste Mal, dass Suarez zubeißt, und so wird er kurzerhand als Kannibale, Vampir oder tollwütiger Hund dargestellt. Zombie, Hai, 'Hannibalekta' – die Liste von Parodien hört fast gar nicht mehr auf.

Platz 1: Super-Torwart Neuer

Deutschland hat einen neuen Helden – und er heißt Manuel Neuer! Beim Spiel gegen Algerien wären wir ohne ihn verloren gewesen. Fast eigenhändig schlug er die Gegner, indem er sein Tor blockierte wie kein anderer und dafür regelmäßig aus seinem Strafraum lief, um gegnerische Spieler abzufangen. Nutzer auf Facebook, Twitter und Co. feierten ihn wie keinen anderen. Sie zeigten den Torwart als Superheld 'Magneto', als menschliche Mauer und erklärten, dass Jogi außer ihm eigentlich keine Spieler mehr bräuchte: Neuer ist Torwart, Abwehr und Stürmer in einem!

Bei all dem Hype ist eins ganz klar: Die WM ist im Netz Gesprächsthema Nummer eins! Und wir bedanken uns, liebe Internetgemeinde, und hoffen auf noch mehr solch amüsanter Reaktionen.

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