LIEBE LIEBE

Witwen leben gesünder und sind glücklicher als Ehefrauen

Endlich Witwe: So blühen wir ohne Männer auf
Neue Studie belegt: Männer sind schlecht für unsere Gesundheit

Warum das Leben als Witwe erst richtig los geht

Eine neue Studie belegt: Ehefrauen blühen förmlich auf, wenn der Mann verstorben ist. Sie haben weniger Stress, leiden weniger unter Depressionen und sind insgesamt gesünder als verheiratete Frauen. Woran kann das wohl liegen?

Von Jutta Rogge-Strang

Erstmal die gute Nachricht: Bewiesen ist, dass die Ehe gut ist für den Menschen. Verschiedene Studien zeigen, dass Zweisamkeit das Herzinfarktrisiko senkt und vor Depressionen schützt. Verheiratete Menschen trinken weniger Alkohol und ernähren sich gesünder. Allerdings belegt eine aktuelle Studie der Universität Padua, dass das wohl nur für Männer gilt. Bei einer mehrjährigen Erhebung unter 2.000 Menschen über 65 Jahre kam heraus: Für Frauen ist eine traditionelle Ehe vor allem eines – anstrengend.

Doch auch die Jungs haben’s nicht leicht. Zwar profitieren Männer von der Ehe. Als Witwer altern sie jedoch schneller, ernähren sich schlechter und sind einsamer als Witwen. Frauen dagegen blühen nach dem Tod des Ehepartner regelrecht auf: Sie haben weniger Stress, leiden seltener unter Depressionen und sind insgesamt gesünder als verheiratete Frauen.

Männerabende und Fußball - jetzt machen wir, was wir wirklich wollen!

Kein Wunder, denn es gibt 10 gute Gründe, glücklich ohne Männer zu leben:

1. Niemand mault mehr an Ihnen herum

Irgendwie wusste er immer alles besser und schrieb Ihnen vor, was Sie zu tun hatten. Aber jetzt können Sie stundenlang ungestört mit Ihren Freundinnen telefonieren, ohne dass jemand an Ihnen herumnörgelt. Oder Germany’s next Topmodel gucken, falls Sie sich als Witwe noch zur Zielgruppe zählen.

2. Seine Mutter war die Beste

Er besprach mit seiner Mutter alle (auch intime) Probleme, dafür kochte sie ihm sonntags sein Lieblingsessen und bügelte womöglich noch seine Unterhosen. Auch nach vielen Ehejahren war Ihre Meinung zweitrangig, wenn seine Mutter es doch besser wusste. Wie herrlich, jetzt wieder unabhängig zu sein.

3. Koch-Terror

Früher musste pünktlich um 12 Uhr mittags das Essen auf dem Tisch stehen. Das ist nun Vergangenheit. Ab sofort kochen Sie nur noch, wenn Sie möchten, und auf dem Speiseplan steht nur noch Ihr Lieblingsessen.

4. Keine Männerabende mehr

Es ist ja schön, wenn ein Mann Freunde hat. Wenn die aber regelmäßig zum gemütlichen rustikalen Besaufen einfielen, hörte der Spaß auf. Alternativ fallen auch die langweiligen Pärchenabende weg, wo sich Männer über Fußball und Frauen über Rezepte austauschen. Als Witwe haben Sie nur noch tolle Freunde – nämlich Ihre eigenen!

5. Frauen-Fernsehen

Egal, ob Bundesliga oder Fußball läuft – ab sofort müssen Sie nie wieder auf Ihre Lieblingssendungen verzichten. Und Chips und Schokolade gehören nur noch Ihnen selbst.

6. Freie Freizeit

Sie haben Lust auf einen ausgedehnten Shopping-Bummel oder einen Kurztrip nach Paris? Kein Problem, machen Sie doch, was Sie wollen.

7. Tschüss Putzfimmel

Mit Hingabe pflegte er sein Auto, putzte und polierte regelmäßig seine Karosse. In den eigenen vier Wänden waren ausschließlich Sie für die Ordnung verantwortlich. Ordnung ist das halbe Leben - aber für die ranzigen Socken unter dem Sofa oder den angegammelten leeren Joghurt-Becher sind jetzt nur noch Sie verantwortlich.

8. Keine Sammlerstücke mehr

Ob es Panini-Bilder der letzten 100 Jahre, Modelleisenbahnen oder seltene Bierflaschen aus aller Welt waren: Mit der Sammelleidenschaft ist jetzt Schluss, das braucht kein Mensch.

9. Schöner Schlafen

Kein Schnarchen mehr – himmlische Nachtruhe...

10. Partylöwe ade

Zuhause war er von der Couch nur mühsam wegzukriegen, aber auf Partys gockelte er munter vor den Frauen herum und gab den Partylöwen. Seinen brillianten Witz und seine profunde Weltkenntnis können sich nun die Engel und David Bowie, Prince und Roger Cicero anhören, Sie haben Ruhe.

Wie bitte? Ihrer war gar nicht so? Der hat immer den Tisch abgeräumt? Stundenlang mit den Kindern im Garten gespielt? Konnte zuhören? War selbst betrunken noch lustig? Hatte gar kein Auto? Und – was – echt? War auch noch ein Knaller im Bett? Dann machen Sie sich klar: Die Statistik gilt auch für Sie. Und das heißt: Sie haben trotzdem weniger Stress, leiden seltener unter Depressionen und sind insgesamt gesünder als verheiratete Frauen. Glückwunsch!

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