Wintereinbruch in Deutschland: Chaos auf den Straßen

Wintereinbruch auf deutschen Straßen

Bei Minustemperaturen und Glatteis kam es in der Nacht zu zahlreichen Unfällen. Im bayrischen Erlangen starb ein 18-Jähriger bei einem Unfall auf spiegelglatter Fahrbahn. In Thüringen wurden neun Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.

Innerhalb weniger Sekunden verwandelten sich die Straßen in Eisflächen. Auch im Norden überraschte die überfrierende Nässe viele Autofahrer. Auf der A2 bei Peine in Niedersachsen rutschten zwei Autos und ein Lastwagen ineinander - verletzt wurde dabei niemand. Auch im bergischen Land gab es Unfälle auf der A535 und A46. Die A535 musste sogar für zwei Stunden gesperrt werden.

Wintereinbruch in Deutschland: Chaos auf den Straßen
© dpa, Michael Reichel

Im Flachland traf es besonders das Saarland, wo acht bis neun Zentimeter Schnee lagen. Das Wetter verzögerte im Saarland auch die Landtagssitzung. Behinderungen gab es auch im benachbarten Rheinland-Pfalz. Es passierten etliche Unfälle, als Autofahrer ins Schleudern kamen.

In Ostdeutschland kam es etwa auf der vielbefahrenen Autobahn 9 in Sachsen-Anhalt zu Unfällen. Auch die restlichen Bundesländer waren betroffen.

Streudienste sind im Einsatz - dennoch rät die Polizei dazu, bei Minusgraden und Regen die Geschwindigkeit zu verringern. Durch die frostigen Werte in Deutschland gilt weiter besondere Vorsicht vor Glatteis.

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