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Winterbabys und was Sie brauchen

Winterbabys und was Sie brauchen
© Lehtikuva Oy, B1861 Lehtikuva Marja Airio

Im Winter brauchen Babys eine Extrawurst

Draußen ist es bitterkalt, neblig und feucht. Und jeder weiß, dass Babys frische Luft brauchen. Wie sieht das aus bei zarten Winterbabys? Bei welchem Wetter dürfen Babys nach draußen? Und wie warm muss ein Baby eingepackt werden?

Ganz klar: Neugeborene bleiben zu Hause. Sobald Ihr Baby drei Wochen alt ist, darf es raus. Doch Sie sollten den Nachwuchs erst allmählich an die kühle Luft gewöhnen: Anfangs maximal 15 Minuten ins Freie gehen, dann langsam bis zu einer halben Stunde steigern.

Das Immunsystem wird mit den Spaziergängen gestärkt und gegen Erkältungen wird vorgesorgt. Der Körper erhält Licht, um das für den Knochenaufbau wichtige Vitamin D bilden zu können. Ab -5 Grad sollten Sie in den ersten Monaten allerdings zu Hause bleiben. Auch bei dickem Nebel müssen Sie den Spaziergang streichen. Nebel ergibt mit den Luftschadstoffen ein Gemisch, das die Atemwege der Kleinen belastet.

Übrigens: Schlafende, Neugeborene und dünne Babys frieren schneller als wache, ältere und wohlgenährte!

Der Zwiebel-Look ist genau das Ríchtige für Ihr Baby

Für jeden zu empfehlen: Der Zwiebel-Look. Ziehen Sie Ihrem Baby mehrere, lockere Kleidungsstücke übereinander. Diese kann man je nach veränderter Temperatur leicht wieder aus- oder wieder anziehen. Beginnen Sie mit einem Baumwoll-Hemdchen, darüber Hose und Pulli oder Strampler. Zum Schluss einen Anorak oder Schneeanzug. Greifen Sie zu reinen Naturfasern. Sie halten lange warm. Mütze Handschuhe und warme Socken nicht vergessen.

Besonders Babys im Krabbelalter nicht zu steif anziehen. Die Kleinen können sich dann gar nicht mehr bewegen und sind schnell gefrustet.

Ob es Ihrem Baby warm genug ist oder ob es friert, können Sie leicht feststellen. Fühlen Sie im Nacken oder Hals des Babys. Die Haut soll warm, aber nicht feucht sein. Sonst ist es zu warm eingepackt. Wenn die Hände etwas kühl sind ist das nicht schlimm, solange sie nicht eiskalt sind.

So ist es Ihrem Baby kuschelig warm

Winterbabys und was Sie brauchen

Besonders Köpfchen und Gesicht eines Babys müssen geschützt werden, da es hier viel freie Haut gibt. Diese ist beim Baby fünfmal dünner ist als die Haut eines Erwachsenen und verfügt auch noch nicht über das wärmeisolierende Unterhautfettgewebe. Wärmen Sie den Kopf Ihres Kindes mit Mütze und Kapuze. Bei entsprechender Kälte kann man das Gesicht mit speziellen Cremes gut schützen, die möglichst wenig oder keine Wasseranteile haben, die an der Haut gefrieren könnten.

Die meisten Babys werden im Kinderwagen herumkutschiert. Damit sich Ihr Baby wohlfühlt soll es bequem liegen und genug Licht bekommen. Achten Sie im Winter aber trotzdem darauf, dass das Verdeck nicht zu weit geöffnet ist! Unter die Matratze können Sie ein Stück Isomatte legen, um den Wagen gegen die Kälte von unten zu isolieren. Ein Lammfell über der Matratze hält kuschelig warm.

Alternativen zum Wagen sind Tragetücher und Rückentrage-Gestelle. Beim Tragetuch wird das Baby von der Körpertemperatur der Eltern gewärmt. Dafür braucht es nur die Kleidung, die es auch zu Hause trägt. In einer Rückentrage oder einer Tragetasche ist bei Kälte die Gefahr des Auskühlens höher. Daher sollte Ihr Kind unbedingt einen Schneeanzug mit Kapuze tragen, am besten ein Modell, dass es komplett mit Fußteil und Handschuhen gibt und lieber eine Nummer zu groß als zu klein.

Die richtige Temperatur für Zuhause

Winterbabys und was Sie brauchen

Auch zu Hause ist das Thema Temperatur nicht ohne. Babys werden von ihren besorgten Mamis viel zu warm gebettet. Die Schweißdrüsen von Neugeborenen sind noch gar nicht bzw. kaum ausgebildet, daher ist es vor allem im Winter wichtig, auch auf das Raumklima Zuhause zu achten. Ideale Temperatur im Kinder- und Wohnzimmer ist etwa 20 Grad. Zum Schlafen soll die Zimmertemperatur auf 18 bis 19 Grad gesenkt werden. Lüften Sie regelmäßig und ausreichend lange, ohne aber das Baby der Gefahr von Zugluft auszusetzen oder die Raumtemperatur zu stark herunterzufahren. Gegen Kälte beim Wickeln hilft ein Wärmestrahler. Zu trocken sollte die Heizungsluft nicht sein, um die Schleimhäute nicht auszutrocknen. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 50 und 70 Prozent. Wenn Sie keinen Wasserverdunster besitzen, können Sie sich mit feuchten Tüchern über dem Heizkörper behelfen oder kleine Dessertschälchen gefüllt mit Wasser aufstellen.

Um ruhig und gesund schlafen zu können, soll das Babybett einen geeigneten Platz bekommen. Stellen Sie das Kinderbett keinesfalls an die Heizung, aber auch nicht in den Zug von Fenster oder Tür. Verwenden Sie anstelle einer Bettdecke einen Schlafsack. So ist Ihr Baby immer warm zugedeckt, ohne sich überhitzen zu können.

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