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Windpocken-Impfung: Kinder bloß nicht gegen Windpocken impfen!

Impfen: Nur ein harmloser Pieks oder doch eine Gefahr für die Gesundheit? Stiftung Warentest warnt vor der Impfung gegen WIndpocken.
Impfen: Nur ein harmloser Pieks oder doch eine Gefahr für die Gesundheit? Stiftung Warentest warnt vor der Impfung gegen WIndpocken. © picture-alliance/ dpa, Jürgen Effner

Stiftung Warentest rät von Windpocken-Impfung ab

Impfen oder nicht? Diese Frage verunsichert nicht nur Eltern, sondern ist auch unter Kinderärzten und Wissenschaftlern ein ewiger Streitpunkt. Die Stiftung Warentest rät Eltern nun von einer Impfung ihrer Kinder gegen Windpocken ab.

Für Kinder werden insgesamt 13 Standardimpfungen empfohlen. Diese werden alle von der Krankenkasse bezahlt. Die Stiftung Warentest hat

diese Impfungen, die von der Ständigen Impfkommission des renommierten Robert-Koch-Instituts empfohlen werden, nun von einem unabhängigen Kreis aus Forschern und Ärzten prüfen lassen. Sie kommt zu dem Schluss: Eine Windpocken-Impfung ist nicht ratsam.

Welche Risiken hat die Windpocken-Impfung?

Dieses Ergebnis ist Wasser auf den Mühlen von Impfkritikerin Kathrin Riemke. Keines ihrer vier Kinder ist geimpft. Die Mutter hat Angst vor den möglichen Nebenwirkungen der Impfstoffe. "Seit ich mich darüber informiert habe, weiss ich, dass die Wahrscheinlichkeit, sich durch eine Impfung eine schwere Krankheit zuzuziehen, sehr wohl sehr gross ist", sagt Riemke. Und mit dieser Sorge ist sie nicht allein.

Viele Impf-Gegner haben die Befürchtung, dass der Impfstoff selbst eine Krankheit auslösen könnte - wohingegen ohne Impfung gar nichts passieren würde. So denkt auch Kathrin Riemke: "Ich halte Kinderkrankheiten nicht für gefährlich. Die sind dafür da, dass die Kinder Abwehrstoffe aufbauen."

Die Experten von Stitung Warentest sehen im Fall der Windpocken ähnlich. Zwar biete die Impfung einen wirksamen Schutz gegen die Virusinfektion, allerdings nicht ein Leben lang. So könne es im Zweifel besser sein, dass Kinder an Windpocken erkrankten und dadurch eine meist lebenslange Immunität erlangten, als zu riskieren, dass sie sich als Erwachsene anstecken. Denn im Erwachsenenalter verlaufe eine Windpockeninfektion meist schwerer und könne zudem in eine schmerzhafte und langwierige Gürtelrose übergehen, warnen die Experten.

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