Presenter


Windpocken: Alles über die Kinderkrankheit Windpocken

08.10.12 10:19
Windpocken: 90 Prozent aller Erwachsenen hatten sie
 

Windpocken: 90 Prozent aller Erwachsenen hatten sie

Windpocken gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten im Kindesalter. 90 Prozent aller Erwachsenen haben die Windpocken als Kind schon einmal gehabt. Windpocken sind im Prinzip harmlos, für Babys und Immunschwache sind sie aber eine ernstzunehmende Gefahr. Außerdem besteht das Risiko, im späteren Leben an einer Gürtelrose zu erkranken.

Windpocken beginnen mit einem leichten Krankheitsgefühl und gelegentlich Fieber. Das Kind wirkt dann oft schlapp und weinerlich. Nach etwa zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung breitet sich der für Windpocken typische, juckende Hautausschlag von Kopf und Rumpf aus.

Die anfangs hellroten Knötchen werden innerhalb weniger Stunden zu etwa linsengroßen mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen. Nach einigen Tagen platzen diese, trocknen aus und heilen ab. Typisch an diesem Ausschlag ist, dass alle Stadien gleichzeitig auftreten können.

Wie lang sind Windpocken ansteckend?

Das Erreger-Virus stammt aus der Familie der Herpes-Viren. Es wird zwar auch über Tröpfcheninfektion übertragen, entscheidender ist aber die Ansteckung über den Ausschlag selbst. Die Viren verbreiten sich, wenn die Bläschen platzen. Windpocken können sogar noch in einem großen Abstand von kranken Kindern übertragen werden. Eine Ansteckung zu vermeiden ist daher fast unmöglich. Erkrankte Kinder sind etwa 10 Tage ansteckend und können daher nicht in den Kindergarten oder die Schule gehen.

Wie werden Windpocken therapiert?

Die Behandlung ist sehr unproblematisch. Die Kinder fühlen sich oft nicht krank, Bettruhe ist daher nicht zwingend nötig. Juckreiz stillende Puder, Lotionen oder anti-allergische Tropfen können die Symptome lindern. Das Aufkratzen kann zu Entzündungen führen. Sie sollten die Fingernägel der Kinder kurz schneiden und regelmäßiges Händewaschen verhindert die Infektionsgefahr.

Bin ich danach gegen Windpocken immun?

Die Mehrzahl der Infizierten ist nach der Erkrankung ein Leben lang immun.

Wie kann ich mich gegen Windpocken schützen?

Einzig zuverlässigen Schutz bietet nur eine Impfung. Empfohlen wird diese im Alter von 11 bis 14 Monaten, eine zweite Impfung dann im Alter von 15 bis 23 Monaten.

ANZEIGE
Wann brauchen Kinder eine Zahnspange?
Wann brauchen Kinder eine Zahnspange?
Wann brauchen Kinder eine Zahnspange?
"90 Prozent sind unnötig"

Die meisten Zahnspangen haben keinen gesundheitlichen Nutzen. Das behauptet zumindest Kieferorthopäde Henning Madsen. Er erklärt, wann Kinder wirklich eine Zahnspange brauchen.

Kinderrheuma Ursachen und Behandlung
Lea Marie (9) leidet an Rheuma
Lea Marie (9) leidet an Rheuma
Von wegen Alte-Leute-Krankheit

Ein Leben mit Schmerzen: Die kleine Lea Marie gehört zu den etwa 40.000 Kinder, die mit Rheuma leben. So hart ist ihr Alltag mit der Autoimmunkrankheit.

Eltern im Individualisierungs-Trend

Vornamen mit abweichender Schreibweise  [02:31]

 
GESUNDHEIT
Zweites Ertrinken erkennen
Zweites Ertrinken kommt heimlich
Zweites Ertrinken kommt heimlich
Stunden nach dem Baden

Tod noch Stunden nach dem Badeunfall: Diese häufige Todesursache, das so genannte zweite Ertrinken, bei Kindern sollten Sie kennen, bevor es zu spät ist.

Baby impfen: Wann?
Wann ist es Zeit für das erste Impfen?
Wann ist es Zeit für das erste Impfen?
Impfungen für Babys

Wann ist die richtige Zeit, mein Baby impfen zu lassen? Hebamme Franzi erklärt, wann Impfungen relevant werden und wie man dabei am besten vorgehen sollte.

ERNÄHRUNG
Arsen in Reiswaffeln
Arsen: Finger weg von Reiswaffeln!
Arsen: Finger weg von Reiswaffeln!
Warnung vor Verzehr

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt wegen erhöhter Arsengehalte davor, Babys und Kleinkinder regelmäßig Reiswaffeln knabbern zu lassen.

Für ihren zwölfjährigen Sohn
Vegane Mutter muss Fleisch kochen
Vegane Mutter muss Fleisch kochen
Ein Kommentar zum Gaga-Urteil

Ein Vater zwingt die vegane Mutter per Gericht, dem gemeinsamen Sohn (12) Fleisch zu servieren. Ein Kommentar von Aristotelis Zervos zum umstritten Urteil aus Italien.