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Windelfreie Erziehung: Cindy verzichtet komplett auf Windeln für ihr Baby

Cindy verzichtet auf Windeln für Töchterchen Chloe
Cindy verzichtet auf Windeln für Töchterchen Chloe Sie schwört auf 'natürliche Säuglingshygiene' 00:01:11
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Natürliche Säuglingshygiene: Cindy hält Baby Chloe ab, statt ihr Windeln anzuziehen

Von Geburt an ans Töpfchen gewöhnen? Cindy Lever aus Queensland praktiziert die sogenannte 'natürliche Säuglingshygiene': Statt ihrem Baby Chloe Windeln anzuziehen, vertraut die Journalistin auf ihr Gefühl und hält das Baby ab, wenn es muss. So sollen die Babys schneller trocken werden. Was für westliche Ohren eher ungewöhnlich klingt, ist allerdings in anderen Kulturen schon seit Generationen gang und gäbe.

Durch Windeln wird der natürliche Instinkt, zur Toilette zu gehen, zerstört

Als Cindy ihrem Mann vor der Geburt ihrer ersten Tochter erzählt, dass sie plane, Chloe regelmäßig abzuhalten, statt ihr Windeln anzuziehen, ist dieser erst nicht sehr begeistert. Nach den ersten Versuchen mit Baby Chloe ändert er seine Meinung aber schnell: Denn tatsächlich gibt die Kleine ihren Eltern ein Zeichen, wenn sie ein großes oder kleines Geschäft verrichten muss.

Aber kann das wirklich sein? Ja, wenn man zumindest dem Ansatz der windelfreien Erziehung folgt. Denn Babys haben danach den natürlichen Instinkt, sich und ihre Umgebung nicht mit Fäkalien zu verschmutzen. Windeln zerstören diesen, was es später schwieriger macht, die Kinder an die Toilette zu gewöhnen. 

Anzeichen dafür, dass Baby Chloe 'mal müsse', seien Zappeln und sich Winden, dazu unerklärliches Quengeln, das stärker wird, wenn ihre Eltern nicht reagieren, erklärt Cindy gegenüber der 'Dailymail'. Auch ein Blick auf die Uhr helfe ihr dabei, das Baby zur richtigen Zeit abzuhalten.

"Ich liebe es, mit meinem Baby auf diese Weise eine noch tiefere Verbindung einzugehen."

Ab und an geht aber auch mal was daneben, gibt Cindy zu. "Wenn ich sie nicht verstehe oder sie nicht rechtzeitig abhalte und sehe, dass sie bereits Pipi gemacht hat, rede ich mit ihr darüber", erklärt die Mama des zwei Wochen alten Babys. Durch häufiges Wiederholen von "wee, wee" (zu Deutsch: 'Pipi') und "poo, poo" (zu Deutsch: 'Kaka') versuche sie dann, Chloes Handlung mit den Lauten zu verknüpfen. Auch beim Abhalten über dem Becken wiederholt sie die Laute, um ihrem Kind so sagen, dass es jetzt 'machen' kann.

Zwar sei vor allem die Eingewöhnungsphase und das ständige Aufwischen von Danebengegangenem aufwendig. Trotzdem will Cindy auch weiterhin bei der 'natürlichen Säuglingshygiene' bleiben. "Es macht Spaß und ich liebe es, mit meinem Baby auf diese Weise eine noch tiefere Verbindung einzugehen", schwärmt sie. Außerdem, so ist sie sich sicher, zahle sich das frühe Training irgendwann aus. "Ich übe lieber jetzt mit meiner Tochter, als die vollen Windeln eines zwei- oder dreijährigen Kindes zu wechseln."

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