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Wie unangenehm! Das können Sie gegen schwitzige Hände tun

Mit dem lästigen Schwitzen an den Händen ist jetzt Schluss!

Feuchte Hände sind eine unangenehme Sache, vor allem wenn es unser Gegenüber beim Händeschütteln zu spüren bekommt. Zum Glück gibt es für dieses Problem Hausmittel, die Hilfe versprechen. 

Lesen Sie hier, welche Ursachen hinter den feuchten Händen stecken können und was Sie am besten dagegen tun. 

Deswegen haben wir manchmal schwitzige Hände

Von Schweißhänden, auch „Hyperhidrosis Palmaris“ genannt, sind Sie betroffen, wenn es zu vermehrtem Schwitzen an den Händen kommt. Eine Ursache dafür sind sogenannte hyperaktive oder übernormal große Schweißdrüsen. Diese sondern mehr Schweiß ab als normal. Dieses Problem kann genetisch bedingt sein, tritt aber auch verstärkt während der Pubertät auf, da sich in dieser Zeit der Hormonhaushalt im Körper verändert.

Jeder kennt diese Situation, wenn man vor einer wichtigen Prüfung oder einem Gespräch schwitzige Hände bekommt. Das ist völlig normal, denn Handschweiß kann auch emotionaler und mentaler Herkunft sein. So treten Schweißhände vor allem in für Sie aufregenden Situationen auf.

Schweißhände kann man in zwei Schweregrade einteilen: Bei einer milden Ausprägung leiden die Patienten an leichtem Handschweiß, der die Betroffenen aber nicht in funktionaler oder sozialer Hinsicht einschränkt. Bei schwerwiegendem Handschweiß schwitzen die Patienten stark an den Händen. Dabei kann es sogar vorkommen, dass der Schweiß regelrecht von den Handflächen tropft. Dadurch werden die Betroffenen auch in funktionaler und sozialer Hinsicht eingeschränkt. 

So bekommen Sie Ihren Handschweiß in den Griff

Für die Behandlung von Schweißhänden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es gibt beispielsweise Cremes, Tinkturen oder Puder, die direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Allerdings ist die Wirkung von diesen Produkten auf wenige Stunden reduziert.

Diese Hausmittel können Ihnen langfristig dabei helfen, den Handschweiß loszuwerden.

Salbei: Ein begehrtes Hausmittel gegen Schweißhände ist der Salbei. Er normalisiert die Schweißdrüsenabsonderung und reguliert das zentrale Nervensystem (dieses ist für die Steuerung der Schweißdrüsen zuständig).

Trinken Sie dreimal täglich eine Tasse Salbeitee. Allerdings sollte dieser nicht zu heiß sein, schließlich fördern heiße Getränke die Schweißproduktion. Sie können den Salbeisud auch direkt auf der Haut anwenden. Lassen Sie diesen abkühlen und waschen Sie sich damit Hände, am besten direkt nach dem Duschen.

Franzbranntwein: Bevor Sie Ihre Hände mit Branntwein einreiben, sollten Sie sie erst mit etwas Essigwasser abwaschen. Der Essig neutralisiert den ph-Wert der Haut und bekämpft so auch den Schweißgeruch der Bakterien. Der Branntwein wirkt danach erfrischend und kühlend. Der enthaltene Alkohol entzieht der Haut außerdem Feuchtigkeit.

Backpulver: Backpulver gilt als natürlicher Schweißhemmer. Es absorbiert die Feuchtigkeit und neutralisiert den Körpergeruch. Außerdem senkt das Backpulver den ph-Wert der Haut.

Zur Anwendung geben Sie ein paar Tropfen Wasser zu einem Teelöffel Backpulver und vermischen es zu einer Paste. Sie können zusätzlich ätherische Öle für einen besseren Geruch dazugeben. Verteilen Sie die Masse auf den Händen und lassen sie 15 bis 20 Minuten einwirken. Spülen Sie die Paste dann mit Wasser ab. Wiederholen Sie diese Prozedur dreimal in der Woche.

Übrigens: Wenn Sie unterwegs an schwitzigen Händen leiden, sollten Sie immer etwas Babypuder dabeihaben. Den können Sie bei Bedarf schnell auf die Handflächen auftragen. Er entzieht der Haut die Feuchtigkeit und wappnet Sie für jeden Handschlag, auch wenn Sie nervös sind!  

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