Wie schnell verschwinden Vitamine?

Vitamine
© dpa, Z1022 Patrick Pleul

Und jetzt wird es lecker und gesund. Perfekt bei der Kälte - viel Vitamin C! Aber wie lange kann man Obst und Gemüse lagern und wo am besten, damit Vitamine nicht verschwinden? Ein Test brachte überraschende Ergebnisse.

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Ein Lebensmittelchemiker ermittelte zunächst den Vitamin-C-Gehalt von frischen Äpfeln und Paprika. Er verwendete die ganze Frucht, denn die Vitamine sitzen nicht nur in der Schale.

Übrigens: Eine Paprika enthält das 30-fache an Vitaminen im Vergleich zum Apfel. "Der normale Tagesbedarf liegt bei 80-100mg. Eine Paprika deckt diesen Bedarf weitgehend ab", so der Lebensmittelchemiker.

Im nächsten Schritt werden Äpfel und Paprika verschieden gelagert: im dunklen Kühlschrank, aber auch bei Zimmertemperatur am Fenster. Wird sich das Vitamin C unterschiedlich abbauen?

Nach einem Tag: Alle diese Proben zeigen nach einem Tag keine Auffälligkeiten – weder im Geruch noch im Geschmack, noch im Aussehen. Und auch die Vitamine sind noch da.

Nach sieben Tagen: Die Paprika schmeckt nicht mehr frisch und knackig sondern eher überlagert, dennoch ist sie genießbar. Während der Apfel das Vitamin C nach einer Woche relativ stark abgebaut hat, die Überraschung bei der Paprika: Sie reift weiter – im Zimmer mehr als kühl gelagert – UND: steigert damit ihr Vitamin C um bis zu 41 Prozent!

Fazit: Schmeißen sie also nicht direkt alles in die Tonne! Auch wenn die Paprika optisch nicht mehr so knackig frisch aussieht, sie steckt voller Vitamine.