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WHO: Masern bleiben weltweite Bedrohung

Gefährlicher Virus: Masern
Masern gehören zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten. © Dan Race - Fotolia

Masern: Impfung schützt vor der gefährlichen Infektion

Trotz stark rückläufiger Todeszahlen stellen die Masern weltweit immer noch eine große gesundheitliche Bedrohung dar. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben im Jahr 2000 noch 562.400 Menschen infolge einer Maserninfektion, während es 2012 nur 122.000 Maserntote gab. Ein zufriedenstellendes Ergebnis ist das nicht. Das Ziel der WHO, die Masern bis 2015 auszurotten, ist noch lange nicht in Sicht.

Zwar ist der bisherige Erfolg auf intensive globale Impfkampagnen und Immunisierungen zurückzuführen. Doch obwohl es so leicht wäre, den gefährlichen Masern-Virus verschwinden zu lassen, infizieren sich in fünf der sechs WHO-Regionen vor allem Kinder schon vor der ersten Impfung. Auch in Deutschland gab es laut Robert-Koch-Institut im vergangenen Jahr einen erneuten Anstieg von Masern-Fällen. Besonders gefürchtet ist die Erkrankung wegen ihrer fatalen Komplikationen und Spätfolgen: Lungenentzündung, Gehirnentzündung und Erblindung. Die WHO betont in ihrer Mitteilung, dass nur zwei Impfdosen nötig seien, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten und Ausbrüche zu vermeiden.

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