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Wenn das Stillen Schmerzen bereitet

Was, wenn ich nicht stillen kann oder will?
Was, wenn ich nicht stillen kann oder will? Hebamme Franzi gibt Tipps zur Stillzeit 00:01:24
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Schmerzen beim Stillen können viele Gründe haben

Das Baby ist auf der Welt, Mama und Papa glücklich, und nach circa drei Tagen kommt plötzlich eine meist schmerzhafte Erfahrung für Erstmamas: der Milcheinschuss. Die Brüste werden heiß, hart wie Beton und können ziemlich schmerzen. Ist der erste Schock vorbei und hat sich der Körper an das Stillen gewöhnt, klappt meist alles ganz gut. Trotzdem kann es immer wieder zu Schmerzen während der Stillzeit kommen. Wir haben hier die besten Tipps für Sie, um Schmerzen beim Stillen zu vermeiden oder zu lindern!

Schmerzen durch Zähne und Kieferdruck des Babys

Ihr Baby meint es nicht böse, wenn es Sie während dem Stillen einmal herzhaft beißt – am besten Sie schreien einmal ganz laut Aua, dann lassen die meisten Kinder das Beißen sehr schnell sein. Achten Sie aber darauf Ihr Baby nicht total zu verschrecken – sonst traut es sich vielleicht nicht mehr an Ihre Brust.

Wenn das Saugen des Babys Ihnen Schmerzen bereitet hilft oft schon der einfache Wechsel der Stillposition. Besonders angenehm, wenn es in der Wiegenhaltung von unten schmerzt: die Footballhaltung. Dabei nehmen Sie ein Stillkissen um sich und legen Ihr Kind von hinten zu Ihrer Brust, unterhalb Ihres Arms. Die Füße Ihres Kindes zeigen zu Ihrem Rücken. Bei der Footballhaltung werden andere Milchsegmente geleert als bei der Wiegenhaltung und können so beispielweise bei einem Milchstau im seitlichen Brustsegment helfen.

Entzündete und offene Brustwarzen

Leider kommt es während der Stillzeit auch hin und wieder zu entzündete oder auch offenen Brustwarzen. Das ist natürlich ziemlich schmerzhaft für die Mutter.

Hier gilt: Brustwarzensalben nehmen den Schmerz und lieber auf Stilleinlagen mit Seide-Wolle umsteigen. Die Seide ist weich zur Haut und das Wollfett unterstützt die Heilung der Brustwarze und wirkt entzündungshemmend.

Stillberaterinnen und Hebammen sind Profis

Wenn Sie starke Schmerzen beim Stillen haben und nicht weiter wissen oder deshalb aufhören möchten zu stillen, wenden Sie sich am besten an Ihre Hebamme oder an eine professionelle Stillberaterin. Sie können Ihnen schnelle Wege zeigen, wie das Stillen Ihnen und dem Kind wieder Freude bereitet.

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