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Wenn Bälle Ball spielen: Bei "Bubble Ball" zählt der Spaß

Als Ball auf dem Fußballplatz
Beim Zweikampf sind Bubble-Ball-Spielerinnen gut gepolstert. Schwierig wird es nur, den Ball zu treffen. Foto: Marcel Kusch © DPA

Junggesellinnenabschied einmal anders: Statt in der Kneipe zu hocken, schlüpfen junge Damen in Gelsenkirchen in luftgefüllte Plastikbälle und toben sich aus. Die acht Frauen probieren den neuen Trendsport "Bubble Ball" aus, was man mit "Blasen-Ball" umschreiben könnte.

Die transparenten Plastikbälle erinnern ein bisschen an Kinder-Wasserbälle, sie sind nur viel, viel größer. In der Mitte haben sie ein großes Loch, in das man Oberkörper und Kopf hineinsteckt. Reinzukommen dauert eine Weile. Kopfüber rutschen die Mädels in das Innere des Balls und ziehen sich an zwei Henkeln hinein.

Jetzt sind sie von Kopf bis zu den Knien von der großen Luftblase umgeben. Vier spielen für Team Rot und vier für Team Blau. Es geht darum, einen normalen Ball wie beim Fußball ins gegnerische Tor zu schießen: Anpfiff auf einem Indoor-Fußballfeld im "Deutscher Bubble Football Bund". "Es ist zwar keine eingetragene Sportart, trotzdem spielen wir professionell", sagt Lena Burggraf. In manchen Bundesländern wie etwa in Nordrhein-Westfalen und Hessen würden schon Meisterschaften ausgetragen. Nächstes Jahr sollen 24 Nationen bei Weltmeisterschaften in Asien spielen. Die Profis seien vor allem Männer, "die fußballerisch schon was können", sagt Burggraf.


dpa
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