Weltspartag: So lohnt sich das Sparen noch

90 Jahre Weltspartag
Weltspartag lockt immer noch Sparwillige. Doch lohnt sparen noch? © picture alliance / dpa Themendie, Monique Wüstenhagen

Den Weltspartag gibt es nun seit 90 Jahren, doch was bringt der Gang zur Sparkasse noch?

Den Weltspartag kennen viele Menschen noch aus ihrer Kindheit. Was seit 90 Jahren eine lebendige Tradition ist, wird auch heute noch von vielen Sparkassen und Banken geschätzt. Doch was bringt der Gang zur Sparkasse noch?

Der Weltspartag bringt meist nur noch Werbegeschenke, aber leider keine Rendite mehr. Aber trotz niedriger Verzinsung lohnt sich sparen auch heute noch. "Sparen bringt immer etwas! Denn man legt ja nicht nur Geld zurück, damit es sich vermehrt, sondern vor allem, um für besondere Anschaffungen oder schlechtere Zeiten etwas parat zu haben", meint Geldanlage-Experte Dr. Manuel Kayl von Finanztip. Denn auch bei niedrigen Zinsen bleibt das Geld erhalten, welches vorher angelegt wurde.

Ein Sparbuch bringt heute meistens nicht mehr viel, daher sollten Sparwillige ein Tagesgeld- oder ein Festgeldkonto anlegen. Denn Tagesgeld bietet die flexibelste und sicherste Anlage. Das Geld ist für den Kontoinhaber jederzeit zugänglich und zugleich risikofrei. Wer jedoch sein Geld langfristiger anlegen und höhere Zinsen herausholen möchte, sollte auf ein Festgeldkonto zurückgreifen. Hier ist jedoch zu beachten, dass die Zinsen jederzeit wieder steigen könnten oder das angelegte Geld früher gebraucht wird als gedacht. Daher sollte das Festgeld nur maximal drei Jahre anlegt werden.

Für viele Menschen ist es überhaupt schwer am Ende des Monats noch Geld übrig zu haben, daher lohnt es vor jedem Kauf sich gut zu informieren und Angebote zu vergleichen. Auch bestehende Verträge sollte jeder Verbraucher immer wieder überprüfen. Denn genau hier wartet erfahrungsgemäß das größte Sparpotential. Ist meine Haftpflichtversicherung wirklich die günstigste, stimmt der Strompreis noch und nutze ich das Abo noch wirklich? Wer regelmäßig einen Spar-Check durchführt, der hat am Ende des Jahres eigentlich immer zusätzlich Geld übrig.

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