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Welcher Name klingt gut? Darauf achten Eltern bei der Namenswahl

Eltern achten bei der Namenswahl hauptsächlich auf den Klang
Eine Studie ergibt, dass Eltern bei der Wahl des Vornamens für ihr Kind hauptsächlich auf den Klang achten. © dpa, Rainer Jensen

Vornamen: Der Klang ist ausschlaggebend

Was klingt besser: Benjamin oder Maximilian? Anna oder Lena? Das ist die Frage, die sich Eltern stellen, wenn sie nach einem Namen für ihr Kind suchen. Eine Umfrage von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat ergeben, dass sie sich dabei hauptsächlich nach dem Klang richten.

Insgesamt wurden 1.000 Eltern in Deutschland befragt. Von ihnen gaben drei Viertel an, dass der Wohlklang des Namens (euphonisch) den Ausschlag für die Wahl gegeben hat. Bei der Wahl von Mädchennamen trifft dies noch häufiger zu als bei der Wahl von Jungennamen. 79 Prozent der Eltern von Mädchen gaben an, dass es ihnen um den ästhetischen Klang des Namens ging. Dies behaupteten nur 65 Prozent der Jungen-Eltern von sich.

Die meisten Eltern entscheiden sich schnell

Außerdem achten Eltern laut der Umfrage auf den Zusammenklang des Vornamens mit dem Familiennamen. 42 Prozent der Befragten ist wichtig, dass den Kindern durch den Namen keine Nachteile entstehen und 31 Prozent achten darauf, dass er zu jedem Alter passt.

Und wie kommen die meisten Eltern auf den Namen? Ein Drittel gab an, sie seien durch die Familie, Freunde oder Bekannte auf den Namen gestoßen. Überraschend: Nur ein Prozent der Eltern zog das Internet zu rate.

Insgesamt tun sich die Eltern beim Finden eines passenden Vornamens nicht schwer. 50 Prozent fiel die Wahl leicht.

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