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Welchen Nachnamen bekommt das Kind? Diese Rechte haben Sie bei der Namensgebung

Diese Optionen haben Sie bei der Namensgebung
Diese Optionen haben Sie bei der Namensgebung Alles rund ums deutsche Namensrecht 00:01:13
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Wichtige Infos rund ums deutsche Namensrecht

Immer mehr Frauen behalten ihren Mädchennamen nach ihrer Hochzeit bei - und das ist ihr gutes Recht. Schwierig wird es erst dann, wenn zwei Menschen mit unterschiedlichen Nachnamen Kinder bekommen. Nimmt der Nachwuchs den Namen des Vaters oder den der Mutter an? Wie sieht es mit Doppelnamen aus und was passiert im Falle einer Scheidung und einer erneuten Hochzeit mit dem Nachnamen des Kindes? 

Eltern müssen sich im ersten Monat entscheiden

Mädchen sitzt auf dem Boden. Vor ihr liegen bunte Buchstaben, die ihren Namen formen.
Sind Eltern nicht miteinander verheiratet, bekommt das Kind automatisch den Nachnamen der Mutter. © athomass - Fotolia

Wenn verheiratete Eltern mit unterschiedlichen Nachnamen ein Baby bekommen, müssen sie sich innerhalb des ersten Monats nach der Geburt des Kindes auf einen Nachnamen einigen. Das Kind kann sowohl den Namen der Mutter annehmen, als auch den Nachnamen des Vaters. Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, bekommt das Kind automatisch den Nachnamen der Mutter.

Ein Schlupfloch für die letztere Regel gibt es dann aber doch. Denn unverheiratete Eltern können vor der Geburt ihres Kindes das gemeinsame Sorgerecht beim Jugendamt beantragen und haben damit dieselben Rechte wie verheiratete Paare bei der Namensgebung ihrer Sprösslinge.

Namensänderung nach einer Trennung

Trennt sich ein verheiratetes Paar, darf die Frau ihren Mädchennamen wieder annehmen, sofern sie diesen geändert hatte. Auch darf der Nachname des Kindes wieder geändert werden.

Heiratet beispielsweise die Mutter des Kindes erneut, ist es nicht mehr so leicht, dass auch das Kind aus erster Ehe den Nachnamen des neuen Partners annehmen darf. Für diese Namensänderung müssen nämlich sowohl der leibliche Vater, die leibliche Mutter als auch das Kind (ab einem Alter von fünf Jahren) dem neuen Nachnamen zustimmen.

Mehr Informationen rund um das deutsche Namensrecht finden Sie mit anschaulichen Beispielen im Video.

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