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Weiße Tattoos liegen im Trend

So angesagt sind weiße Tattoos

Topmodel Bar Refaeli trägt einen Schmetterling am Handgelenk und Cara Delivignes Unterarm ziert seit kurzem der weiße Schriftzug "breathe deep" (dt.: tief atmen). Das Besondere daran: Die Tattoos der beiden Schönheiten sind auf den ersten Blick kaum zu sehen, da sie mit heller Farbe gestochen wurden. Wir haben Experten gefragt, was es mit den weißen Tattoos auf sich hat und ob sie besser oder schlechter als die bunten sind.

Weiße Tattoos sind dezent und wirken nach einiger Zeit eher wie eine zarte Narbe. Genau deshalb sind sie eine tolle Alternative für diejnigen, die sich an dunkle Tätowierungen nicht rantrauen oder sie zu auffällig finden. "Es scheint so zu sein, viele Leute sagen: 'Tattoo, weiss ich nicht. Ist das was für mich oder nicht?'", erklärt Tätowier-Künstler Daniel Krause, "bei einem weißen Tattoo ist das easy, weil es nicht für ewig ist. Es verlebt sich viel schneller und du wirst es in fünf, sechs Jahren nicht mehr sehen."

Für den Trend wurde eine spezielle weiße Tattoofarbe entwickelt. Der Nachteil: Helle Tattoos müssen oft nachgestochen werden - vor allem bei hellen Hauttypen, verrät uns Dermatologe Dr. Christian Kors. Auch bei Sonneneinstrahlung verblassen sie. Außerdem ist die Entfernung weißer Tattoos schwieriger: "Hauptnachteil bei der Entfernung eines weißen Tattoos ist, dass der weiße Farbstoff den Laserstrahl größtenteils reflektiert und deshalb unzählige Sitzungen erforderlich sind."

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