Weihnachten ohne Stress: Coach erklärt, wie das gelingt

So verbringen Familien stressfrei Weihnachten
So verbringen Familien stressfrei Weihnachten Tipps vom Experten 00:11:51
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So verbringen Familien stressfrei Weihnachten

Oma trällert ihr schiefes "Oh Du Fröhliche" unterm Tannenbaum, während sich das Söhnchen - frustriert vom falschen Weihnachtsgeschenk - schmollend in sein Zimmer verdrückt und der Teenager mit Freunden in die nächste Disco abdüst, die Mutter in der Küche verzweifelt und Vater sich mit seinem neuen Computer zurückzieht...

Oh du fröhliche: Weihnachten ohne Stress
Gelassen unter Weihnachtsbaum? Mit unseren Tipps klappt das bestimmt.

Geht es an Weihnachten bei Ihnen ähnlich turbulent zu? Und endet das Fest der Liebe auch oft im größten Familienstreit des Jahres? Das muss nicht sein. Sie können schon jetzt vorbeugen! Denn oft beginnt der Weihnachtsstreit bei den Vorbereitungen. Damit die Feiertage nicht nur Stress bedeuten, sollten Sie die Aufgaben rechtzeitig verteilen. Im Video erklärt der Neuro-Coach Dr. Sven Sebastian, weshalb es an Weihnachten oft zu Streitigkeiten kommt und wie Sie den Ärger verhindern können.

Stressfreies Fest: Mit etwas Planung klappt's

1. Arbeitsteilung

Alle müssen mithelfen - auch die Kinder und der Mann! Wichtig ist eine klare Aufgabenverteilung: Wer schmückt den Baum und wann soll das geschehen? Wer kümmert sich um die Getränke und das Essen? Wer holt die Schwiegermutter vom Bahnhof ab? Planen Sie dabei für sich und die Kinder auch ein paar Stunden zum Relaxen ein.

2. Es muss nicht alles perfekt sein!

Versuchen Sie, die Vorbereitungen etwas gelassener zu sehen. Ist der Weihnachtsbaum schief und krumm, wird er eben besonders hübsch geschmückt. Wird ein neuer Teddy fürs Kind von Mutter und Schwiegermutter leider doppelt geschenkt, tauschen Sie einen davon später einfach um.

3. Freiraum schafft Ausgleich

Ein Hausputz kurz vor dem Fest? Besser nicht! Denn nach dem Putzen ist vielleicht an Heiligabend alles sauber, aber Sie sind mit den Nerven am Ende. Nehmen Sie sich lieber Zeit für ein paar besinnliche Stunden mit den Lieben, oder auch ein paar entspannende Stunden für sich selbst.

4. Finger weg vom Alkohol

Und dann - am heiligen Abend können Sie auch noch was tun, damit der Frieden unterm Weihnachtsbaum gesichert ist: Auch wenn die Verlockung groß ist, sich einen kleinen Vorglüher zu gönnen - lassen Sie es lieber. Nichts macht die Zunge lockerer als ein paar Tropfen Alkohol zuviel. Und das kann böse in die Hose gehen.

5. Planung ist das halbe Leben

Viele Kindern nörgeln vor der Bescherung ewig herum, bis sie endlich ihre Geschenke bekommen. Führen Sie deshalb einen festen Ablauf ein: So kann beispielsweise der Besuch der Nachmittags-Christmesse oder ein Spaziergang vor der Bescherung etwas Ruhe und Besinnung bringen. Oder Sie schmücken zunächst gemeinsam den Christbaum und singen Weihnachtslieder, bevor es dann ans Auspacken geht.

6. Kompromisse eingehen

Dass Ihr ältester Sohn oder die Tochter nach der Bescherung mit der Clique in die Disco will, ist doch eigentlich ganz normal. Denn mit Beginn der Pubertät werden Freunde plötzlich wichtiger als die Familie. Jugendliche haben dann meist keine Lust mehr auf besinnliche Weihnachten mit Oma, Opa & Co. Schließen Sie doch einfach einen Kompromiss: Die ganze Familie trifft sich zur Bescherung und zum Essen, danach dürfen die Kids mit ihrer Clique losziehen. Dann wird's auch für alle ein wirklich schönes Weihnachtsfest!

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