Weihnachten: Einstieg in die Überschuldung?

Schenken ja, Schulden nein!

Wer möchte Weihnachten schon als Geizhals gelten? Neue Handys, riesige Fernseher, Tablet-PCs in allen Preislagen, Kameras und Computer blitzen in den Schaufenstern und die Prospekte überschlagen sich mit Sonderangeboten: Null-Prozent-Finanzierung, Jetzt-kaufen-später-zahlen und der beliebte Dispo-Kredit machen den Einkauf auch ohne Geld spielend einfach. Schwer wird es dann, wenn das Geld zurückgezahlt werden muss.

Die freundlichen Verkäufer entpuppen sich dann als hartherzige Geldeintreiber, die sich auch von Tränen und guten Absichten überhaupt nicht beeindrucken lassen.

Zum Betrag, den die Geschenke gekostet haben, kommen nämlich die Zinsen! Beim Dispo sind es locker mal 12 bis 15 Prozent. Da hat der Weihnachtseinkauf nach einem Jahr statt 1.000 gleich 1.150 Euro gekostet!

Auch Finanzierungen zu null Prozent haben oft einen Haken: Wer irgendwann eine Rate nicht zahlen kann, wird sofort mit dem Gesamtbetrag belastet: plus Horrorzinsen über 20 Prozent! Dann wird Schenken zur Schuldenfalle. Viele Überschuldungen starten so.

Die Experten raten: 1. Nur kaufen, was man bar bezahlen kann und 2.: Jeden Monat mindestens einen Euro weniger ausgeben, als auf dem Konto drauf ist. Das ist dann schon Vermögensbildung!

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