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Weibliche Ejakulation oder Squirting? Das ist der feine Unterschied!

Weibliche Ejakulation oder Squirting?
Weibliche Ejakulation oder Squirting? DAS ist der Unterschied 00:01:01
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Squirting ist nicht das gleiche wie weibliche Ejakulation

Dass es die weibliche Ejakulation gibt, ist kein Geheimnis. Oft wird dieses Phänomen auch als Squirting (Abspritzen) bezeichnet. Neu ist allerdings die Erkenntnis französischer Wissenschaftler, dass Squirting und Ejakulation offenbar zwei völlig verschiedene Dinge sind und deshalb nicht miteinander verwechselt werden sollten. Den feinen Unterschied macht die Zusammensetzung der Flüssigkeit, die ein Teil der Frauen beim Sex absondert. Das haben die französischen Forscher jetzt im 'Journal of Sexual Medicine' veröffentlicht.

Während es sich bei der weiblichen Ejakulation um das Absondern einer milchigen Flüssigkeit handelt, die aus der Prostata der Frau kommt - aus den sogenannten paraurethralen Drüsen - verliert die Frau beim Squirting offenbar bloß... Urin!

Es dürfte sich wohl um eine ähnliche körperliche Reaktion handeln, die beim Lachen auftreten kann: Bestimmte Muskeln werden beim Sex entspannt und die Blase wird leicht durchlässig. Sie verliert Urin, daher ist die Farbe des Squirting auch leicht gelb. Das habe aber nichts mit Ejakulieren zu tun, so die Franzosen. Die weibliche Ejakulation, die bereits seit dem 17. Jahrhundert beschrieben wird, trete zudem mit dem Orgasmus auf, während für das Abspritzen bloße starke Erregung ausreicht. Wie viele Frauen ejakulieren, lässt sich nicht genau sagen. Umfragen zufolge kommt es offenbar besonders häufig bei der Stimulation der Klitoris dazu.

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