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Was tun bei Hitze: Die besten Tipps zur Abkühlung

Die besten Tipps gegen Hitze
Der prallen Sonne sollten Sie sich nur kurz aussetzen. © dpa bildfunk

Die besten Tipps gegen die Hitze

Während viele Menschen die Sonne bei Temperaturen über 25 Grad voll genießen, bedeutet die Hitze vor allem für Kinder und ältere Menschen eine enorme Belastung. Das können Sie tun, um sich vor Folgen wie Dehydrierung, Sonnenbrand und Hitzschlag zu schützen.

Wenn es besonders heiß, ist schwitzt der Körper vermehrt. Dadurch werden auch mehr Flüssigkeit und Mineralstoffe ausgeschieden. Folglich kann es unter anderem zu Kreislaufbeschwerden kommen. Vor allem ältere Menschen, Kleinkinder und Säuglinge sind durch einen hohen Flüssigkeitsverlust gefährdet.

Diese Tipps halten Experten der Asklepios Kliniken für Sie bereit:

1. Tragen Sie luftige Kleidung, am besten aus Leinen oder Baumwolle.

2. Halten Sie sich in kühlen Räumen auf. Dunkeln Sie die Räume tagsüber ab, beispielsweise durch Rollos, Rolläden oder Vorhänge.

3. Vermeiden Sie ungewohnte körperliche Anstrengung und verzichten Sie auch Sport.

4. Setzen Sie sich nicht der prallen Sonne aus (z.B. bei der Arbeit im Garten).

5. Verlängern Sie die Mittagspause - halten Sie 'Siesta'.

6. Bevorzugen Sie leichte Kost wie Gemüse, Fisch und Obst

7. Trinken Sie mehr als sonst. Am besten sind etwa 2-3 Liter Wasser über den Tag verteilt.

8. Bei Hitze verbraucht der Körper mehr Natrium. Deshalb ist es ratsam, natriumreiches Mineralwasser zu trinken und sich eine Extraprise Kochsalz zu gönnen.

Das A und O bei Hitze: Luftige Kleidung, keine pralle Sonne und viel trinken

Ältere Menschen reagieren empfindlicher auf Flüssigkeitsverlust, z. B. durch Schwitzen, weil bei ihnen der Anteil von Flüssigkeit am Körpergewicht nur 50 Prozent ausmacht. Bei großer Hitze geht mit dem Körperwasser immer auch das Natriumsalz mit verloren. Und zwar vor allem aus den Körperzellen einschließlich Nervengewebe. Diese trocknen dann regelrecht aus. Man wird dadurch müde und matt, die Reaktionsfähigkeit lässt nach, was unter anderem im Straßenverkehr riskant ist. Auch Übelkeit oder Kopfschmerzen können Anzeichen für eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme sein. Im Extremfall kann es zu regelrechten Verwirrtheitszuständen kommen.

Auch das Herzkreislaufsystem ist gefährdet, da das Blut dicker wird, der Blutdruck abfällt und die Gefahr einer Thrombose oder Embolie steigen.

Da im Alter auch das spontane Durstgefühl nachlässt, lautet eine der goldenen Regeln "Trinken Sie einen über den Durst". In Einrichtungen wie Heimen oder Krankenhäusern wird regelmäßig zum Trinken animiert und an Hand von Trinkplänen die Flüssigkeitsaufnahme auch kontrolliert.

Ältere Autofahrer sollten ebenfalls ein Prinzip der Regelmäßigkeit pflegen, indem sie eine Pause zum Abkühlen und Trinken alle zwei Stunden einlegen. Dies ist umso wichtiger, da die fehlende Konvektion (Wärmeabgabe) im überhitzten Auto fatale Folgen für Reaktionsvermögen und Körperkreislauf hat.

Was tun, wenn es zu Hitzschlag oder Kollaps gekommen ist? Dann ist sofort der Rettungsdienst der Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 zu verständigen. Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen Ort, lockern Sie seine Kleidung, kühlen Sie mit feuchten Tüchern ab und reichen Sie Getränke, nicht zu kühl und nicht zu viel auf einmal.

Halten Wärmeperioden mit Temperaturen bis 30 Grad Celsius über eine Woche lang an, akklimatisiert sich der Körper in der Regel ganz gut. Für diese Phase der Zeit der Wetter-Erwärmung benötigt der Mensch aber vermehrt Wasser, Mineralien und Kochsalz.

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