TIERE

Was fühlen Hunde und Katzen? Das empfindet Ihr Tier

Was Tiere wirklich fühlen!

Die besten und treuesten Freunde des Menschen sind Hunde und Katzen, die einen stets durch den Alltag begleiten. Doch wissen Sie wirklich, was Ihr kleiner vierbeiniger Freund von Ihnen will und was er fühlt, wenn er Sie mit seinen großen Kulleraugen anschaut?

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Gefühle der Tiere richtig verstehen
Hunde und Katzen haben auch Gefühle © picture alliance / Mary Evans Pi, LA-2708

Meistens wird das Tierverhalten falsch interpretiert. Fest steht: Tiere haben auch Gefühle wie Freude, Trauer und Angst. Doch von Tier zu Tier können ihre Signale andere Bedeutungen haben. Doch der Mensch meint, das Tier empfinde und fühle in Situationen genauso wie er selbst und zieht daher falsche Schlüsse. Nur wer jedoch genau hinschaut erkennt, wie es Tieren wirklich geht.

Hunde verarbeiten Gefühle und Geräusche so wie Menschen, können sich daher gut auf die Stimmung ihrer Halter einstellen, weil der Hund und sein Besitzer vergleichbare Gehirnareale haben. Sie verarbeiten positive Emotionen wie Glück mit ihrer linken Gehirnhälfte, die Hunderute schlägt dann nach rechts aus. Bei negativen Gefühlen wie Angst ist jedoch die rechte Seite aktiv und die Rute wedelt eher nach links. So kann man den Gemütszustand des Hundes sofort richtig einschätzen.

Katzen hingegen sind ganz anders, sie senden eher subtilere Signale aus und sind dadurch undurchschaubarer, was jedoch nicht heißt, dass sie keine Gefühle haben. Hunde sind Rudeltiere, die im Zusammenleben klare Zeichen brauchen, Katzen wiederum sind Einzelgänger. Sie können sich jedoch gut anpassen und daher gezielte Signale geben.

Schwanzbewegung deutet auf die Stimmung des Tieres

Bei Katzen zeigt die Schwanzbewegung ihre Stimmung, ein heftiges hin-und her wischen gilt als Zeichen von Erregung und bedeutet: Bitte jetzt nicht stören! Zuckt hingegen die Schwanzspitze nur ein wenig, zeigt das Unentschlossenheit und die Katze weiß momentan nicht wie sie sich verhalten soll. Ein steil aufgerichteter Schwanz signalisiert jedoch Freude.

Die Ohren spiegeln auch die Gemütslage ihres Tieres wieder, nach hinten flach gerichtet heißt: Ich habe Angst oder bin kampfbereit. Sind die Ohren hingegen nicht völlig aufgerichtet und bewegen sich langsam zeigt es, dass es Ihrem Vierbeiner gut geht und er momentan total entspannt ist. Solche Signale darf man jedoch nicht überinterpretieren, denn es könnte auch sein, dass die Katze gerade ein Geräusch gehört hat und ihre Ohren daher nach hinten zieht. Zwinkert Ihr Tier Ihnen jedoch zu, will er damit aussagen, dass er sich bei Ihnen wohlfühlt.

Liegt ihre Katze auf dem Rücken, schnurrt und hat Ohren und Schnurrhaare nach vorn gerichtet, zeigt Sie, dass sie momentan entspannt ist. Beim Hund zeigt dasselbe Verhalten eher Demut und vermittelt: Ich unterwerfe mich. Dies ist ein typisches Rudelverhalten.