MODE MODE

Was bedeutet eigentlich "Smart Casual"?

Die Dresscodes der Business-Welt

Was tun, wenn auf einer Einladung auf einmal etwas auftaucht wie: „Dresscode: Smart Casual“? Holen Sie dann die Jeans oder das Abendkleid aus dem Schrank? Die Geheimcodes der Arbeitswelt sind nicht gerade leicht zu entschlüsseln, wenn man sich nicht auskennt. Wir haben die wichtigsten Regeln einmal für Sie zusammengestellt.

Business-Dresscodes
Was bedeutet "Smart Casual"? © Kzenon

Kleider machen Leute – und Casual ist nicht gleich Casual. Obwohl das Wort „lässig“ bedeutet, hat die Kleidung, die in die Arbeitswelt gehört, noch nichts mit unserer Freizeitkleidung zu tun. So sind Jeans und T-Shirt in konservativen Unternehmen immer noch tabu. Ein Indiz für die wichtigste Regel überhaupt: Orientieren Sie sich am Kleidungsstil der Kollegen und informieren Sie sich am besten vor Antritt eines neuen Jobs darüber, welcher Kleidungsstil erwünscht ist. Wenn Sie sich daran anpassen und möglichst noch eine Nuance besser kleiden, sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite.

An folgenden Grundregeln kann man sich zusätzlich orientieren: Für Hochoffizielles, Kundentermine oder Bewerbungsgespräche liegt man mit Kostüm oder Hosenanzug nie falsch. Der Hosenanzug gilt dabei als die sachlichere Kleidung. Die angemessenen Farben für Frauen sind dabei blau, grau, braun und schwarz. Auch beige als dezente Farbe ist immer möglich. Im Sommer sind auch hellere, lebendigere Farben erlaubt.

 

Das Business-Glossar: Das bedeute "Business Casual" und Co.

Für den Tag:

"Business Casual":

Dies ist die “normale” Alltagsmode für's Büro. Dabei sind je nach Position Abstufungen zu machen: So sieht die Mode im hohen Management anders aus als bei einfachen Angestellten. Man kann also unterteilen in „Executive Business Casual“, „Standard Business Casual“ und „Basic Business Casual“, wobei das letztere die unterste Kategorie darstellt.

Im höheren Management werden selbstverständlich Hosen oder Röcke zum Jackett von bester Qualität getragen. Dazu Tops, Pullover und Blusen aus Seide und Kaschmir. So beweisen die Führungskräfte, dass sie erfolgreich und stolz auf ihre Position sind und strahlen Autorität aus. Wichtig dabei natürlich auch: Wertvolle Accessoires und hochwertige Schuhe.

Im mittleren Management gilt im Prinzip das gleiche, nur dass dort statt Blazer auch Strickjacken getragen werden dürfen und die Kleidung nicht unbedingt von Armani sein muss. Wichtig zu beachten: Hosen sollten immer lang sein, Dreiviertel-Hosen sind für die Freizeit gedacht.

Für die einfachen Angestellten gilt „Basic Business Casual“ – hier sind auch ordentliche Jeans, Cordhosen und T-Shirts erlaubt. Die Kleidung sollte sorgfältig ausgewählt sein und gut zusammenpassen. Achtung bei konservativen Unternehmen: Hier gilt es vorsichtig zu sein und sich zunächst über die internen Gepflogenheiten zu informieren.

 

 

"Smart Casual": Turnschuhe sind verboten

Für den Abend:

"Smart Casual":

Auch hierhin gehören keine Turnschuhe. Beispielsweise bei einer Einladung zum Abendessen passt gut eine edlere Hose oder Rock, sowie ein hübsches T-Shirt oder Bluse zum Blazer oder Strickjacke. Gut kombinierter Schmuck bringt ein solches Outfit zusätzlich zum Glänzen.

"Dressy Casual":

Wenn „Dressy Casual“ verlangt wird, ist es angebracht, sich eleganter zu kleiden als am Tag. Ein schicker, fließender Rock ist hier möglich und dezent platzierter Schmuck gehört unbedingt dazu. Hier kann auch das „kleine Schwarze“ die richtige Wahl sein. An Schuhen sollten entweder High Heels, Pumps oder elegante Ballerinas gewählt werden.

Anzeige