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Warum Sie nach der peganen Ernährung leben sollten

Bild: Warum Sie nach der peganen Ernährung leben sollten
Die Ernährungsform bietet das beste aus zwei Welten © Getty Images/iStockphoto, shironosov

Haben Sie schon mal versucht, sich pegan zu ernähren?

Wieso sollten wir uns für eine gesunde Ernährungsweise entscheiden, wenn man mit der peganen Ernährung gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann? Was dahinter steckt und wieso Sie ab jetzt zwei scheinbar unvereinbare Ernährungsprinzipien kombinieren sollten.

Vielleicht können Sie es schon erahnen, welche beiden Ernährungsprinzipien hinter der peganen Ernährung stecken: Sie kombiniert Veganismus mit der Paleo-Diät. Wohingegen Veganer bekanntermaßen auf alle tierischen Produkte verzichten, steht gerade bei Paleo eine fleischlastige Ernährung im Mittelpunkt.

Video: Das macht die Paleo-Diät so effektiv

Das macht die Paleo-Diät so effektiv
Das macht die Paleo-Diät so effektiv Viel Gemüse und hochwertiges Fleisch 00:01:48
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Welchen Sinn verfolgt die pegane Ernährung?

Mark Hyman heißt der Mann, der für die pegane Ernährung wirbt. Der amerikanische Mediziner hat in den beiden scheinbar konträren Prinzipien eine wichtige Gemeinsamkeit entdeckt: Beide sehen ausschließlich natürliche und unverarbeitete Lebensmittel auf dem Speiseplan. Jedoch haben beide Ernährungsweisen auch ihre Defizite.

So nehmen Veganer meist zu wenig Vitamin B12 zu sich, ein wichtiger Nährstoff, den unser Körper unter anderem für die Blutbildung benötigt. Da Vitamin B12 jedoch ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vorkommt, mangelt es Veganern häufig daran. Umgekehrt nehmen Anhänger der Paleo-Ernährung oftmals zu viel Fleisch und zu wenig Obst und Gemüse zu sich.

Warum also nicht die beiden Ernährungstrend kombinieren und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, dachte sich Hyman und erstellte kurzum einige Regeln, an die man sich bei dieser Ernährungsumstellung halten sollte.

Die 10 Regeln der peganen Ernährung

In dem Blogeintrag ‚Why I am a Pegan – or Paleo-Vegan – and Why You Should Be Too!’ (zu Deutsch: Weshalb ich Peganer bin und Sie es auch sein sollten) auf seiner Seite www.drhyman.com erklärt Hyman, was für ihn die pegane Ernährung ausmacht – und was sie vor allem, so gesundmacht:

  1. Keine Lebensmittel mit hohem glykämischen Index, sprich: wenig Zucker, Mehl und verarbeitete Kohlenhydrate – klassische Verursacher von Übergewicht.
  2. Viel Gemüse und Obst: Dabei gilt, je dunkler die Farbe, desto gesünder.
  3. Die richtigen Fette essen: Fette aus Fleisch, Avocados, Oliven, Nüssen und Kokosnüssen.
  4. Moderater Fleischkonsum: Nur etwa 25 Prozent der peganen Ernährung besteht aus Fleisch.
  5. Wenn Fleisch, dann Bio-Fleisch: Denn Fleisch aus artgerechter Haltung enthält in der Regel mehr Vitamin A und D sowie gesunde Fettsäuren.
  6. Keine Milchprodukte, denn die können zu Herz-Kreislauferkrankungen führen.
  7. Wenig Getreideprodukte, denn sie können den Blutzuckerspiegel und das Risiko für Autoimmunkrankheiten erhöhen.
  8. Wenig Hülsenfrüchte, da sie schwer verdaulich sind.
  9. Wenn Zucker, dann Zucker-Alternativen, sprich: Ahornsirup oder Kokosblütenzucker
  10. Keine Zusatzstoffe

Sie sehen: Die pegane Ernährung bietet das Beste aus beiden Welten. Probieren Sie es aus!

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