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Warum nehme ich zu? Gründe für das Dickwerden

Warum nehme ich zu? Gründe für das Dickwerden
© picture alliance / dpa Themendie, Monique Wüstenhagen

Warum nehme ich zu? Das können die Gründe sein

Psychocoach Andreas Winter stellt einen neuen Diät-Ansatz und eine gewagte These vor: Dick wird nur, wer Angst vor einem Mangel, zum Beispiel an Attraktivität oder Zuneigung, hat. „Wenn ich mich ungeliebt fühle, dann aber denke, mit Schokolade fühle ich mich geliebter, weil es damals immer eine Belohnung war, wenn ich eine Eins in Mathe hatte. Dann werde ich das schöne Gefühl festhalten. Der Körper kann Gefühle nicht festhalten, er kann nur Materie festhalten“, sagt der Autor.

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Chemisch funktioniert Winters These folgendermaßen: Durch Angst schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus. Cortisol verbunden mit Östrogen und Insulin, das beim Essen ausgeschüttet wird, verursacht wiederum die Bindung von Wasserstoff, Sauerstoff und Kohlenstoff und das ergibt dann Fett.

Mediziner sind skeptisch, aber wenn's wirkt ...

Das heißt also dann: Wer KEINE Angst und somit keinen Stress hat, produziert weniger Fett und nimmt ab. Mediziner sind da mehr als skeptisch: „Schulmedizinsch ist es nicht zu belegen, dass ich allein durch einen Gemütszustand beim selben essen, dass ich als glücklicher Mensch oder unglücklicher Mensch zu mir nehme und nicht zu mir nehme, ein unterschiedliches Körpergewicht entwickle.“

Die Anti-Angst-Diät kann zu mehr Bewusstsein über die eigene Ernährung und dadurch zum Abnehmen führen. Viel mehr darf man davon aber wohl nicht erwarten.