LIEBE LIEBE

Wahre Liebe und innere Zufriedenheit

wahre Liebe
Lieben lernen © drubig-photo - Fotolia, Diana Drubig

Die elementaren Wahrheiten über die Liebe

Immer wenn ein neues Jahr beginnt, können wir uns vorstellen, dass das nächste Jahr der absolute Kracher in der Liebe wird. Ich finde, das ist eine heilsame Einrichtung der Natur. Dass wir in der Lage sind, stets auf Neue Hoffnung und Freude zu entwickeln. Unabhängig davon, wie oft wir schon auf die Nase gefallen sind.

Am Ende des Jahres ziehen wir einen Schlusstrich. Schütteln alles ab. Wie wäre es, wenn wir uns etwas vornehmen für die Liebe? Kann man sich denn überhaupt etwas vornehmen für die Liebe? Ereilt sie einen nicht? Entzieht sie sich nicht unserer Kontrolle?

Schließlich habe ich an dieser Stelle oft genug gesagt, dass man die Liebe nicht fordern darf. Das will ich auch nicht zurücknehmen, denn wer Liebe krampfhaft sucht, der verscheucht die Liebe. Das ist eine der elementaren Wahrheiten über die Liebe.

Was ich mir allerdings wunderbar vornehmen kann, ist, wie ich mit der Liebe umgehe. Ob ich sie würdige. Ob ich in erster Linie bereit bin, Liebe zu geben. Lange bevor irgendeiner mir selbst über den Kopf streichelt.

Der große Irrtum bezüglich der Liebe liegt nämlich in dieser fatalen Ausrichtung auf das Geliebtwerden. Das Liebesglück steht und fällt mit dem "Du". Erwidert einer unsere Gefühle nicht, sind wir arme Hasen.

Mit Offenheit das Lieben lernen

Das muss nicht sein. Natürlich kann man sich nicht ganz abschminken, dass man Liebe ersehnt. Aber man kann sich tüchtig darauf konzentrieren, zu lieben. Wer christlich ist, dem fällt das leichter. In der Bibel finden sich zwei Stellen zum Umgang mit Liebe. Man möge sich an Jesus ein Vorbild nehmen.

An einer Stelle heißt es: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!" An anderer Stelle gilt die Regel: "Liebet einander, wie ich Euch geliebt habe!"

Mir gefällt die zweite Stelle besser. Dann weiß man nämlich, wie es geht. Wie die Liebe aussehen möge. Man muss sich im Prinzip nur anschauen, wie Jesus es gehandhabt hat mit der Liebe. Er hat jedem Menschen Güte und Milde widerfahren lassen, Liebe und Verzeihen. Das können Sie auch. Das ist eine Art Übung, die auch nicht gläubigen Menschen leicht fällt. Es tut einem selbst gut, gut zu sein, erhöht die Lebensqualität.

Ich habe mich vor allem im letzten Jahr darin geübt, ein besserer Mensch zu werden, und ich war erstaunt. Seitdem ich zunächst einmal auf jeden Menschen freundlich zugehe, fällt mir auch die Liebe mit Männern leichter. Es kommt mir so vor, als wenn ich generell offener bin, mehr lächele, mehr Liebe ausstrahle. Und die kommt dann auch relativ unkompliziert zurück. Wie gesagt, auch von Herren meiner Wahl.

Allerdings muss man sich vor einem hüten: Liebevoll sein, damit etwas zurückkommt. Diese Art von Berechnung nimmt einem die Liebe übel. Da riecht die Liebe gewissermaßen Lunte. Man muss es leichtfüßig und gern tun, andere liebevoll zu behandeln. Ohne Hintergedanken. Dann klappt der Rest von allein. Ist das nicht eine schöne Aussicht für das Jahr 2013?

Ich plädiere also dafür, dass unser Vorsatz hier für 2013 heißt: Wir lieben! Wer macht mit?

Ich hoffe, alle!

Guten Rutsch, Eure Birgit

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