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Vorspiel: Bei IHM darf’s gern was länger sein!

So wird das Vorspiel für den Mann perfekt
So wird das Vorspiel für den Mann perfekt Beschere ihm mit diesen Tipps das perfekte Vorspiel 00:01:04
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Männer stehen beim Sex auf Vorspiel

Männer sind gar nicht so gefühlskalt, wie wir immer dachten! Eine neue Umfrage ergab, dass sich eher Männer beim Sex ein langes Vorspiel wünschen. Verkehrte Welt? Wie kommt es zu dieser plötzlichen Wandlung beim Liebesspiel?

Von Jutta Rogge-Strang

Ob der Sex richtig gut wird, liegt immer an vielen Faktoren. Bislang sind wir Frauen davon ausgegangen, dass sich die Männer – rein evolutionstechnisch bedingt - eher triebgesteuert verhalten. Und jetzt kommt's: Heutzutage stehen eher die Männer auf ein langes Vorspiel. Laut Umfrage einer Partneragentur wollen sich 31 Prozent der Männer beim Vorspiel mehr Zeit lassen und genießen. Zum Vergleich: Nur 23 Prozent der Frauen ist das wichtig.

Wie kann es zu dieser krassen Veränderung kommen? Haben sich die Männer im Laufe der Jahrhunderte den feministischen Ansätzen gebeugt und sind zu willfährigen Sklaven der weiblichen Lust mutiert? Tatsächlich sind Männer ja lernfähig: Wer als Junge einmal kapiert hat, bei den Mädchen etwas vorsichtiger ranzugehen, wendet dieses Verhaltensmuster auch in späteren Jahren an. Und muss überrascht feststellen, dass erwachsene Frauen nicht auf zaghafte Fummeleien stehen. Haben die Männer in der Liebe also das Zepter abgegeben?

Oder verhält es sich womöglich genau andersrum? Haben erwachsene Männer kapiert, dass sich die eigene Lust noch weiter ausreizen lässt? Dass ER nun ausgiebig genießen kann, was der weibliche Körper zu bieten hat? Statt einer schnellen Lustbefriedigung und Konzentration auf die Körpermitte auch mal das lustvolle Erkunden der erogenen Zonen? Denn ja, auch Männer haben erogene Zonen!

Das Gehirn ist das größte Sexualorgan

Bislang galt die Faustregel: Wenn der Penis steif ist, kann's losgehen, da dieser Zustand nicht ewig andauert. Für Männer bedeutet ihre Erektion, dass auch die volle Erregung da ist. Aber heißt Genuss nicht, etwas Angenehmes voll auszukosten? Nicht grundlos wird das Gehirn als größtes Sexualorgan bezeichnet. Ohne unser Gehirn, das uns genau zu verstehen gibt, was wir erotisch finden, geht gar nichts. Es scheint fast so, als hätten Männer heute verstanden, wie das funktioniert.

Nie wurde offener über Sex gesprochen als in unserer heutigen Gesellschaft. Und es wird auch darüber diskutiert, was wir Frauen und Männer eigentlich für Bedürfnisse haben. Natürlich ist Sex nicht gleich Sex, mal ist er romantisch und verliebt, mal schnell, mal langsam, mal hart und fordernd. Aber wir bestimmen heute, was uns Spaß macht, und das kann jedes Mal unterschiedlich sein. Und Männer trauen sich heute, ihre Bedürfnisse zu artikulieren, auch wenn die ganz anders sind, als das Klischee uns vorgaukelt.

Tatsächlich bestimmen wir heute selbst, was uns Spaß macht, ob es jetzt zum Rollenbild passt oder nicht. Männer sind meistens zwar schneller erregt als Frauen, ein Vorspiel hilft ihnen aber, damit sich die Erregung auf den gesamten Körper ausbreitet. Das beste Liebespaar kann alles um sich herum vergessen: Termine, Sorgen, die Uhr, den Schweiß, das ganze Drumherum. Und damit der Sex auch wirklich befriedigend ist, haben die deutschen Männer in der Umfrage noch eine weitere Überraschung parat: Für satte 82 Prozent ist das Wichtigste im Bett Vertrautheit und Nähe - damit letztlich auch das Gehirn befriedigt ist!

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