Vornamen bereuen: Jede 5. Mutter wünscht sich, sie hätte ihr Kind anders genannt

Bereuen Sie auch den Vornamen Ihres Kindes?
Bereuen Sie auch den Vornamen Ihres Kindes? Viele hätten im Nachhinein einen anderen Namen gewählt 00:02:20
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Wenn man bei der Namensfindung zu voreilig war...

Viele Mütter bereuen den Namen ihres Kindes. Und zwar nicht nur die, die ihre Kinder Pumuckl oder ähnlich ungewöhnlich genannt haben. Namensforscherin Gabriele Rodriguez erklärt im Video, worauf (werdende) Eltern bei der Vornamenswahl achten sollten. 

Der Name des Kindes sollte gut überlegt sein

Fast 60.000 verschiedene Vornamen sind zurzeit in Deutschland registriert - darunter so ausgefallene wie Nussi, Windsbraut oder Pazifik. Eltern haben also die Qual der Wahl. Und viele wünschen sich im Nachhinein, sie hätten eine andere Entscheidung getroffen - das zeigt eine Studie aus England. Laut der gab jede fünfte Mutter an, unzufrieden mit dem Namen des Nachwuchses zu sein.

Die Gründe für die Unzufriedenheit sind vielfältig. Einen sieht die Namensforscherin Gabriele Rodriguez darin, "dass der Vorname falsch ausgesprochen wird. Zum anderen, dass er mit Dingen assoziiert wird, die man vorher nicht bedacht hat". Das betrifft ca. elf Prozent der befragten Mütter.

Jede vierte Befragte findet den Namen seines Kinders dagegen zu gewöhnlich. Und jede fünfte Mutter meinte, sie habe sich den Namen von anderen aufschwatzen lassen.

Andere Gründe die Namensgebung seines Kinder im Nachhinein zu bereuen: Mütter glauben, der Name passe doch nicht zum Kind oder ihnen gefällt die Abkürzung nicht. Die wenigsten unzufriedenen Mütter sind es aus Angst, das Kind könnte aufgrund seines Vornames später mal nicht ernst genommen werden. Oder weil ein Promi auch so heißt.

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So findet man den perfekten Vornamen

Was also tun? Eine Namensänderung ziehen etwas mehr als 30 Prozent der befragten Mütter in Betracht. Das sollten Eltern aber sehr gut überdenken und wenn, dann in den ersten Monaten nach der Geburt vornehmen - ehe das Kind sich an den Namen gewöhnt hat. Diesen Schritt gehen allerdings nur sechs Prozent der Eltern, die den Namen ihrer Kinder im Nachhinein bereuen. 

Es gibt zudem bestimmte Dinge, die Eltern bei der Namenssuche beachten können: "Werdende Eltern, die einen Vornamen suchen, sollten auf jeden Fall schauen, wie sie sich selbst mit dem Vornamen fühlen würden", rät Gabriele Rodriguez. Gerade bei Trendnamen sollte man das beachten. Und ganz so exotisch sollte der Vorname auch nicht unbedingt sein. Oder "wenn er ausgefallen ist, sollten Eltern noch einen zweiten Namen dazu wählen - als Alternative. Außerdem sollte der Vorname zum Familiennamen passen", so die Expertin.

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