Vornamen bereuen: Jede 5. Mutter wünscht sich, sie hätte ihr Kind anders genannt

Bereuen Sie auch den Vornamen Ihres Kindes?
Bereuen Sie auch den Vornamen Ihres Kindes? Viele hätten im Nachhinein einen anderen Namen gewählt 00:02:20
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Viele Mütter bereuen den Namen ihres Kindes. Und zwar nicht nur die, die ihre Kinder Pumuckl oder ähnlich ungewöhnlich genannt haben. Namensforscherin Gabriele Rodriguez erklärt im Video, worauf (werdende) Eltern bei der Vornamenswahl achten sollten. 

So findet man den perfekten Vornamen

Fast 60.000 verschiedene Vornamen sind zurzeit in Deutschland registriert - darunter so ausgefallene wie Nussi, Windsbraut oder Pazifik. Eltern haben also die Qual der Wahl. Und viele wünschen sich im Nachhinein, sie hätten eine andere Entscheidung getroffen - das zeigt eine Studie aus England. Laut der gab jede fünfte Mutter an, unzufrieden mit dem Namen des Nachwuchses zu sein.

"Die Hauptgründe sind zum einen, dass der Vorname falsch ausgesprochen wird, zum anderen dass er mit Dingen assoziiert wird, die man vorher nicht bedacht hat", sagt die Namensforscherin Gabriele Rodriguez.

Was also tun? Eine Namensänderung sollten Eltern gut überdenken und in den ersten Monaten nach der Geburt vornehmen, ehe das Kind sich an den Namen gewöhnt hat. Es gibt zudem bestimmte Dinge, die Eltern bei der Namenssuche beachten können: "Werdende Eltern, die einen Vornamen suchen, sollten auf jeden Fall schauen, wie sie sich selbst mit dem Vornamen fühlen würden", rät Gabriele Rodriguez. Der Name sollte nicht ganz so exotisch sein. "Wenn er ausgefallen ist, sollten Eltern noch einen zweiten Namen dazu wählen - als Alternative. Außerdem sollte der Vorname zum Familiennamen passen", so die Expertin.

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