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Vornamen ändern: Kleiner Junge darf nicht mehr Messias heißen

Vornamen ändern: Gericht nennt Baby einfach um
Zum Heulen, wenn die Richterin den Namen von Messias in Martin umwandelt.

Das Gericht gibt Jungem kurzerhand neuen Namen

Stellen Sie sich vor, Sie werden mit Ihrem sieben Monate alten Baby zum Gericht zitiert, weil dem der Name Ihres Kindes nicht passt. Glauben Sie nicht? Wie der Spiegel berichtet, wurde im US-Bundesstaat Tennessee der sieben Monate alte Messiah Martin (deutsch: Messias Martin) kurzerhand in "Martin" umbenannt.

Die Richterin erklärte das so: "Das Wort Messias ist ein Titel, und es ist ein Titel, den sich nur eine Person verdient hat, und diese Person ist Jesus Christus". Außerdem glaube sie, dass der Name Messiah Gläubige in dem katholisch geprägten Bundesstaat beleidigen könnte, sie habe das Kindeswohl im Sinne. "Es könnte ihm Probleme mit einer Menge Leute einbrocken", lautete die Begründung der Richterin.

Hintergrund des Zusammentreffens im Gericht war eigentlich ein anderer: Die Eltern konnten sich nicht einigen, welchen Nachnamen der Kleine tragen soll. Die Richterin entschied, dass er beide Nachnamen tragen soll - aber eben nicht beide Vornamen. Die Mutter des Jungen hat nun Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Im September gibt es dann eine entgültige Entscheidung.

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