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Vollzeit-Mutter oder Working Mom: Welches Lebensmodell ist besser?

Vollzeit-Mami oder Working Mom
Wieder in zurück in den Beruf gehen, oder bei den Kindern bleiben? Diese Entscheidung ist für keine Mutter leicht. © BlueOrange Studio - Fotolia

Zwei Mütter, zwei Meinungen

Bleibe ich zu Hause und bin ganz für mein Kind und die Familie da, oder gebe ich mein Kind in die Kita und steige wieder in den Job ein? Das ist DIE Frage, die alle Mütter spätestens nach der Geburt ihres Kindes beschäftigt. Und die Antwort ist alles andere als einfach. Denn egal wie man sich entscheidet, es bleibt immer eine große Unsicherheit, ob das nun die richtige Entscheidung war.

Beide Modelle haben klar ihre Vor- und Nachteile. Arbeiten Mütter, fragen sie sich, ob sie genug Zeit mit ihren Kindern verbringen. Ob sie genug mitbekommen von der Entwicklung, die gerade bei Kleinkindern wie im Zeitraffer voranschreitet. Den Hausfrauen hingegen wird es immer ein Rätsel bleiben, wie ihre berufliche Karriere verlaufen wäre, wenn sie sie nicht abgebrochen hätten.

Dazu kommt, dass die meisten Frauen, egal wie sie sich entschieden haben, ständig der Bewertung der Gesellschaft ausgesetzt sind. "Was, Sie gehen schon wieder arbeiten? Ein sechs Monate altes Baby geben Sie guten Gewissens zur Tagesmutter?" Das Urteil ist schnell gefällt: Die Frau muss karrieregeil sein. Stempel drauf, fertig. Hausfrauen dagegen wird vorgeworfen, die Doppelbelastung zu scheuen, faul zu sein. Sich im Schatten des Mannes auszuruhen. Kaum eine Rolle wird häufiger öffentlich bewertet als die der Mutter.

Wir wollten beide Positionen beleuchten und haben zwei Mütter zu Wort kommen lassen: Eine Hausfrau aus Leidenschaft und eine Mutter mit Teilzeitjob. Beide haben ihre ganz eigenen Argumente, warum sie sich für ihr Lebensmodell entschieden haben. Eine Gegenüberstellung.

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