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Vitamin D in der Schwangerschaft: Vor allem Mädchen sind im Erwachsenenalter fitter

Vitamin D macht Babys gesünder - auch im Erwachsenenalter
Babys, die im Sommer geboren werden, nehmen vomn der Mutter Vitamin D auf und sind dadurch gesünder. © luna - Fotolia, Bernd Friedel

Vitamin D beeinflusst auch Geburtsgewicht

Wer im Juni, Juli oder August geboren wurde, ist gesünder. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Cambridge Universität mit mehr als einer halbe Million britischer Erwachsener. Vor allem Mädchen, die in den drei Sommermonaten geboren wurden, sind fitter. Sie kommen statistisch gesehen später in die Pubertät und haben dadurch ein geringeres Risiko, an Diabetes, Herzerkrankungen oder Brustkrebs zu leiden.

Die Forscher vermuten einen Zusammenhang zwischen der erhöhten Menge an Vitamin D während der Schwangerschaft der Mutter und der Gesundheit des Kindes. Die Forscher kommen aber auch zu dem Ergebnis, dass vor allem Mädchen profitieren, wenn sie im Sommer geboren werden. Sie kommen später in die Pubertät und sind damit als Erwachsene gesünder.

Und noch etwas haben die Wissenschaftler herausgefunden: Kinder, die zwischen Juni und Oktober geboren werden, sind wahrscheinlich größer und schwerer als Winterkinder. Der Grund: Vitamin D spielt eine wichtige Rolle beim Knochenstoffwechsel. Die großen Mengen an Vitamin D in der Schwangerschaft lagern sich in die Knochen des Babys ein - dadurch ist der Knochenbau schwerer. Dieser Effekt hält sich bis ins Erwachsenenalter - Sommerkinder sind größer.

Babys, die im Herbst und Winter geboren werden, entwickeln häufiger Nahrungsmittelunverträglichkeiten und haben häufiger Asthma.

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