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So beugen Sie einem Vitamin-C-Mangel vor

Abwehrkräfte stärken durch Vitamin C im Wintergemüse
Abwehrkräfte stärken durch Vitamin C im Wintergemüse 00:01:03
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Vitamin C ist für die Entwicklung des Gehirns wichtig: Das behaupten dänische Forscher aufgrund ihrer Studienergebnisse. Denn Gehirnzellen weisen eine hohe Vitamin-C-Konzentration auf. Deshalb können dort selbst bei einem gering ausgeprägten Vitamin-C-Mangel Schäden entstehen. Wir verraten Ihnen, in welchen Lebensmittel das wichtige Antioxidans steckt und welche Vitamine sonst noch wichtig für den Körper sind.

Dänische Forscher unterstuchten, welche Aufwirkungen ein Vitamin-C-Magel auf unseren Körper hat. Dafür beobachteten sie zwei Gruppen von sechs und sieben Tage alten Meerschweinchen. Eine Gruppe bekam genügend Vitamin C, die andere Gruppe nur geringe Mengen des Antioxidans. Die Meerschweinchen mit Vitaminmangel wiesen ein deutlich schlechteres räumliches Gedächtnis auf. Bei der Untersuchung des Gehirngewebes der Tiere zeigten bestimmte Bereiche signifikant weniger Neuronen als ihre Artgenossen, die eine Vitamin-C-reiche Nahrung zu Fressen bekamen.

Wie beuge ich einem Vitamin-C-Mangel & Co vor?

Obst und Müsli mit viele Vitaminen

Übertragen Sie diese Erkenntnisse auf den Menschen, könnte sich ein Vitamin-C-Mangel bei Schwangeren und stillenden Müttern negativ auf die Gehirnentwicklung ihrer Babys auswirken und zu späteren neurologischen Störungen führen. Außerdem ist ein Mangel an Vitamin C Ursache für Nasenbluten, da die Kapillargefäße allmählich brüchig werden.

Ein Mangel an Vitaminen kann den Körper richtig krank machen. Welche Vitamine Sie brauchen und in welchen Lebensmitteln diese reichlich vorhanden sind, ist wichtig zu wissen. Aber auch, dass zu viele Vitamine ebenso schädlich sein können – hätten Sie es gewusst? Sie brauchen sich aber keine Sorgen machen, wenn Sie Vitamine und Mineralien generell durch eine ausgewogene Ernährung zu sich nehmen. Eine Überdosierung kommt in der Regel nur durch Nahrungsergängzungspillen vor.

So beugen Sie Vitamin-C-Magel und anderen Vitamin-Mageln vor:

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Mangel:

Skorbut (Zahnfleischentzündungen, lockere Zähne, schlechte Wundheilung)

Überdosierung:

Vorübergehender Durchfall, in seltenen Fällen Nierensteine

Lebensmittel:

Frische Früchte (insbesondere Zitrusfrüchte), schwarze Ribisel, Paprika, Kartoffel

Vitamin A

Mangel:

Nachtblindheit, Schädigung von Auge, Bindehaut und Schleimhäuten, trockene Haut und brüchige Fingernägel

Überdosierung:

Bei Überdosierung von Vitamin A kann es zu den unterschiedlichsten Symptomen kommen, die von Kopfschmerzen über Erbrechen und Schwindel bis zu Organschäden reichen können.

Lebensmittel:

In tierischen Produkten wie Leber, Eigelb und Milchprodukten. Bei dem Provitamin Betakarotin, das in Obst und Gemüse wie Karotten, roten Paprika oder Tomaten vorkommt und vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird, ist eine Überdosierung nicht möglich.

Vitamin D, E, K und B-Vitamine

In Fleisch steckt viel Vitamin D

Vitamin D

Mangel:

Knochenerweichung, Rachitis bei Säuglingen und Kleinkindern, bei Erwachsenen Verstärkung von Osteoporose bis hin zu Osteomalazie

Überdosierung:

Erste Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. In Folge der Überdosierung kann Kalzium die Nieren schädigen und ihre Funktion einschränken. Auch im restlichen Körper kann es zu Kalziumablagerungen kommen.

Lebensmittel:

Lebertran, Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Pilze. Vitamin D wird auch vom Körper selbst durch Sonneneinstrahlung produziert.

Vitamin E

Mangel:

Nerven- und Muskelschwäche, bei bestimmten Darmerkrankungen kann die Aufnahme von Vitamin E gestört sein.

Überdosierung:

Bei sehr hoher Dosis: vermehrte Blutungstendenz, Verdauungsstörungen, erhöhter Bedarf an Vitamin K

Lebensmittel:

Hochwertige Pflanzenöle, Vollkornprodukte, Leinsamen, Nüsse

Vitamin K

Mangel:

Blutungsneigung, schlecht heilende Wunden, häufiges Nasenbluten

Überdosierung:

Bei sehr hoher Dosis (Injektionen): Ansteigen der Thrombosegefahr, Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten, allergische Reaktionen

Lebensmittel:

In grünen Gemüsesorten wie Spinat, Kohlgemüse, (Sauer)Kraut; Geflügel und Rind

B-Vitamine

Mangel:

Die Palette der Vitamin-B-Mangelerscheinungen ist breit: Schwäche, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Hautprobleme (Trockenheit, Dermatitis, Juckreiz), Entzündungen im Mund- und Lippenbereich, depressive Verstimmung, Magen-Darm-Beschwerden, Blutarmut, neurologische Beschwerden

Überdosierung:

Bei manchen Vitaminen der B-Gruppe (B2, B12, Pantothensäure/B5) sind keine Folgen der Überdosierung bekannt. Bei Vitamin B1 kann es bei sehr hohen Dosen (Injektion) zu einer Überempfindlichkeit der Nerven kommen, eine chronische Überdosierung von B6 führt zu Kribbeln und Gefühllosigkeit in den Extremitäten. Zu viel Vitamin B3 (Niacin) kann Hautprobleme und Leberschäden verursachen.

Lebensmittel

Hefe, Vollkornprodukte, Fleisch, Fisch, Leber, Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Reis, Nüsse

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