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Vierlings-Drama: Erica stirbt nach der Geburt ihrer Babys

Sie wünschte sich so sehr, Mutter zu werden

Erica Morales war im siebten Monat schwanger, als sie mit Bluthochdruck in die Klinik gebracht wurde. Nach Komplikationen entschieden sich die Ärzte, die Vierlinge im Bauch der 36-Jährigen auf die Welt zu holen. Doch die drei kleinen Mädchen und den Jungen wird Erica niemals auf dem Arm halten, denn sie überlebte die Geburt nicht.

Vierlings-Drama: Erica stirbt nach der Geburt ihrer Babys
Rund zwei Jahre lang hatten Erica Morales und ihr Mann Carlos immer wieder versucht ein Kind zu zeugen - dann passierte das Drama. © Facebook/EricaMoralesMemorial

Nach dem Not-Kaiserschnitt wurde Erica Morales noch narkotisiert vom OP-Saal in einen anderen Raum gebracht. Ihre Babys, die sie sich so gewünscht hatte, konnte sie nicht mehr gesehen, schildert Ericas Freundin Nicole Todman die Ereignisse dem Fernsehsender CBS. Bisher ist noch nicht klar, woran genau die junge Mutter starb.

Rund zwei Jahre lang hatten Erica Morales und ihr Mann Carlos immer wieder versucht ein Kind zu zeugen. Im vergangen Frühjahr erlebte das Paar eine Fehlgeburt. Doch dann im Juni 2014 die freudige Botschaft: Sie erwarteten Vierlinge!

Also versuchte Morales alles, um während der gesamten Schwangerschaft stets alles richtig zu machen. Sie wollte unbedingt vier gesunde kleine Babys zur Welt zu bringen.

Spenden sollen die Familie unterstützen

"Sie sind wunderschön", schwärmt Ericas Freundin Nicole Todman, die als eine der wenigen die Kinder besuchen darf. Etwa zwei Monate müssen die Babys noch im Krankenhaus bleiben, damit die Ärzte sie aufpäppeln können. "Sie haben kleine Monitore und Drähte an ihrem ganzen Körper", so Todman.

Noch am Todestag ihrer Freundin gründete sie eine Spendenseite im Netz. Mithilfe der eingenommenen Gelder soll den Kindern und ihrem Vater in der schweren Zeit, die nun auf sie zukommt, geholfen werden. "Ich bin so dankbar für die überwältigende Unterstützung", sagt sie - denn schon am ersten Tag der Aktion erbrachte ihr Aufruf rund 30.000 Dollar an Spendengeldern.

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