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Vierfach-Mutter Nina Zacher ist an ALS gestorben - so rührend verabschiedet sich ihr Mann

Der bewegende Abschied ihrer Familie
Der bewegende Abschied ihrer Familie Nina Zacher starb an ALS 00:01:56
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Nina kämpfte bis zum Schluss tapfer gegen den Tod

Durch die 'Ice-Bucket-Challenge' ist die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) bekannt geworden. Dabei handelt sich um eine Erkrankung des Nervensystems, die nach und nach die Muskulatur des gesamten Körpers lähmt. ALS ist eine unheilbare Krankheit und endet mit unterschiedlichen Verläufen tödlich. Vierfach-Mutter Nina Zacher litt seit 2012 an der Krankheit und machte ihr Schicksal bei Facebook öffentlich. Nun trauern tausende Menschen um die starke Frau - vor allem ihr Mann und ihre Kinder.

"Die Welt ist vergangenen Samstag ein großes Stück ärmer und kälter geworden, sie ist nicht mehr, wie sie davor noch war", schreibt Ninas Mann Karl-Heinz bei Facebook. In einem emotionalen Post verabschiedet er sich auf Ninas Seite von ihr. Die lebensfrohe Frau hat den den Kampf gegen ALS verloren - und es war ein langer Kampf.

Im Jahr 2012 bekam Nina die Diagnose ALS. Tag für Tag baute sie seitdem Muskulatur ab und konnte förmlich zuschauen, wie ihr Körper schwach wurde, ihr nicht mehr gehorchte. Der Optimismus, mit dem sie ihr Schicksal annahm, war unglaublich. Die Liebe ihres Mannes trieb sie an und auch ihre Kinder wussten, dass ihnen nicht mehr viel Zeit mit der Mami bleibt.

Die rührenden Abschiedsworte ihres Mannes gehen unter die Haut

"Nina, eine phantastische Mutter und Ehefrau, liebevoll und sorgsam, sie hat unseren vier Kindern und mir, trotz der zuletzt unsagbar schweren Zeit, Liebe und einen unermesslichen Erfahrungsschatz zuteil werden lassen", schreibt ihr Ehemann bei Facebook. Jeden Satz in seinem Abschiedspost beginnt er mit dem Namen seiner Frau, gefolgt von einer Liebeserklärung an die tapferste Kämpferin, die er und auch viele andere Menschen je getroffen haben.

"Nina hat mit dem öffentlichen Umgang ihres Schicksals unglaublich vielen Menschen die Augen geöffnet", schreibt er weiter. Nina Zacher hat den Menschen gezeigt, was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind: Und zwar die Liebe und die Zeit mit der Familie und Freunden. "Nina war unser aller Spiegel, einige konnten es leider nicht ertragen hineinzublicken", heißt es auch. Denn obwohl Nina todkrank war, hatte sie eine Stimme und hat offen und ehrlich über ihre Krankheit gesprochen und den Menschen gelehrt, dass man vor dem Tod keine Angst haben muss.

"Nina hat die Amyotrophe Lateralsklerose, auch nach der Ice-Bucket-Challenge, in der Öffentlichkeit gehalten und damit vielen Betroffenen Mut und Zuversicht gegeben". Denn Nina hatte viele Fans, viele Menschen litten mir ihr und verfolgten die bewegende Dokumentation ihres Leidensweges. Innerhalb von einer Stunde reagierten tausende Menschen bei Facebook auf die Nachricht, dass die Münchenerin verstorben ist.

Mehr von dem emotionalen Abschied und die bewegenden Bilder von Nina Zacher sehen Sie im Video!

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