GESUNDHEIT GESUNDHEIT

Verrutschtes Silikon: Brustimplantat hängt heraus

Brustvergrößerung, Brustimplantate
Verrutschtes Silikon: Brustimplantat hängt heraus

Brustvergrößerung mit bösen Folgen

Lauren Yardley wollte einfach nur eine weibliche Oberweite. Doch zwei Monate nach der Brust-OP verhärtete sich eines der Silikonimplantate und musste ausgetauscht werden. Damit aber nicht genug: Als die Narbe nicht abheilte und aufriss, quoll eines der Implantate aus ihrer Brust heraus, wie die 'DailyMail' berichtet.

Es ist der Alptraum jeder Frau: eine missratene Brustvergrößerung. So auch für Lauren Yardley. Die 25-jährige Britin ließ sich ihre Brust für 4.000 Pfund vergrößern. Doch nach kurzer Zeit stieß ihr Körper eines der Implantate ab. Die Ärzte diagnostizierten eine Kapselfibrose, eine häufige Komplikation nach Brustvergrößerungen. Dabei bildet der Körper um das Implantat eine Kapsel aus Narbengewebe. Also musste die junge Frau erneut operiert werden. Ihr wurde ein neues Implantat eingesetzt.

Eigentlich hätte jetzt alles gut werden können. Doch dann passierte das Unvorstellbare: Zwei Monate später quoll das Silikonimplantat aus ihrem Körper heraus. Die Operationsnarbe an Laurens Busen verheilte nicht. Hinzu kam, dass das Gewebe an der Stelle das Implantat nicht halten konnte.

Sieben Monate mit einer größeren Brust

Die englischen Ärzte hätten selber so etwas noch nie gesehen. "Anfangs fühlte ich eine Art Blase. In den Tagen darauf kam das Implantat mehr und mehr zum Vorschein", erzählt Lauren. Schmerzen hatte sie dabei nicht, fühlte sich nur unwohl. Die junge Frau hatte Glück im Unglück, denn ihr Körper hätte auch mit einem septischen Schock reagieren können.

In einer weiteren OP wurde das Silikonkissen wieder herausgenommen, das andere - gesunde - Implantat konnte bleiben. Sieben Monate musste sie warten, bis ihr Körper sich regeneriert hatte und sie wieder zwei gleich große Busen hatte. "Als ich zwei Wochen im Urlaub auf Teneriffa war, musste ich mir eine Seite im Bikini mit Kissen ausstopfen, damit die Leute den Unterschied nicht merkten." Wenn sie gefragt wird, ob sie sich wieder einer Brustvergrößerung unterziehen würde, antwortet sie immer wieder mit Ja. Unvorstellbar bei diesen Strapazen.

Anzeige