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Verloren im Wald: Mutter trinkt ihre eigene Milch um zu überleben

Um nicht zu erfrieren, gräbt sie sich ein

Susan O’Brien ist plötzlich verschwunden. Für genau 24 Stunden galt die 29-Jährige als vermisst, nachdem sie bei einem 20-Kilometer lauf in Wellington an den Start ging. Hilflos und allein im neuseeländischen Rimutaka Wald, fiel sie der Kälte zum Opfer – doch ihre eigene Muttermilch half ihr, die Nacht zu überstehen.

Um 9 Uhr erklang der Startschuss zur 'Xterra Wellington Trail Running Series', um ungefähr 11:30 Uhr kamen die Teilnehmer ans Ziel, nur Susan O’Brien nicht. Die Mutter von zwei Kindern nahm die falsche Route und verlor die Orientierung in der neuseeländischen Wildnis. Nur in leichter Sportbekleidung war sie gezwungen, die Nacht im Wald zu verbringen.

"Ich wollte weiter laufen aber ich war einfach zu fertig." Um über Nacht nicht zu erfrieren, grub sie sich ein Loch und buddelte sich in die Erde ein: "Ich dachte, ich werde sterben". Susan O’Brien ist Mutter eines zweijährigen Sohnes und einer acht Monate alten Tochter – "Geholfen hat mir, dass ich mein Baby stille, deshalb habe ich ein bisschen meiner Milch getrunken, weil ich dachte, das würde mir Energie geben".

Wie der 'Stern' berichtet, konnte die Mutter nach 24 Stunden wieder gefunden werden, mittlerweile befand sie sich 2,5 Kilometer von der Jogging-Route entfernt. Suchtruppen zündeten in der Nacht Signalfeuer im Wald. Doch erst am Morgen wurde Susan O’Brien von einem Helikopter mit Wärmebildkamera zu ihrer Familie gebracht!

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