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Verlieben wir uns im Leben tatsächlich höchstens dreimal?

Du bist verliebt, wenn ...
Du bist verliebt, wenn ... Schmetterlinge im Bauch 00:00:50
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Die große Liebe finden und mit ihr glücklich werden: Von dieser Idealvorstellung träumt vermutlich so gut wie jede Frau. Psychologen haben herausgefunden, dass wir diese wahre Liebe genau dreimal im Leben finden – danach ist Schluss. Was steckt dahinter?

Diese eine große Liebe, die alles andere in den Schatten stellt – gibt es sie wirklich? Laut Sozialpsychologen erleben wir in unserem Leben nicht nur eine, sondern gleich drei große Lieben. Und sie sind alle verschieden.

1. Die erste große Liebe

Wenn wir uns zum ersten Mal Hals über Kopf verlieben und diese Liebe erwidert wird, kommen wir uns vor, wie die einzigen Menschen auf der Welt. Nichts und niemand um uns herum ist mehr von Interesse und wir haben nur noch Augen für den Partner. Meist beginnt sie im Teenie-Alter, was auch bedeutet, dass man viele Dinge zum ersten Mal erlebt – das erste Mal Sex, ein gemeinsamer Urlaub oder der erste Pärchen-Streit.

Dabei idealisieren wir unseren Partner nahezu, stellen ihn auf einen Thron und himmeln ihn an. Doch gerade, wenn wir uns noch in der Pubertät befinden, urteilen wir oftmals alles andere als mit Sinn und Verstand und so kann es sein, dass auf heiteren Sonnenschein am nächsten Tag ein dramatisches Beziehungsende folgt. Zu der Zeit haben wir unsere Emotionen einfach noch nicht im Griff.

2. Der zweite Versuch

Wenn wir uns dann zum zweiten Mal verlieben, sind wir vorsichtiger geworden, denn wir haben aus unseren Fehlern von damals gelernt und sie eingehend mit der besten Freundin analysiert. Auch hat sich unsere Persönlichkeit bis dahin weiterentwickelt und geformt. Wir haben für uns definiert, was wir von einem Partner erwarten und gehen entsprechend kritisch an die Sache heran.

Laut Psychologen erleben wir dabei sehr viele Höhen und Tiefen, wir kritisieren und werden kritisiert. Wir betrügen und werden betrogen – und versuchen dabei ständig, die Liebe noch irgendwie am Leben zu erhalten. Was wir dabei vergessen: die Liebe auch zu genießen. Manchmal macht es eben doch eher Sinn, einen Schlussstrich zu ziehen.

3. Die unerwartete Liebe

Die wirklich wahre Liebe aber sieht ganz anders aus. Sie kommt oft unerwartet und entspricht überhaupt nicht dem, was wir uns bisher unter einem perfekten Partner vorgestellt haben. In manchen Fällen war man davor schon gut befreundet, kannte sich schon eine Weile lang. Und gerade weil diese Liebe so aus dem Nichts kommt und wir sie uns selbst noch gar nicht so recht erklären können, haben wir auch absolut keine Ansprüche an den Partner. Wir akzeptieren ihn so, wie er ist.

Hier haben wir gelernt, dass wahre Liebe gar nichts mit Idealvorstellungen zu tun hat und dass man seine zweite Hälfte auch ohne stürmische Anziehungskraft und Feuerwerk finden kann

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